POL-PPMZ: Betrug durch falsche Bankmitarbeiter - hoher Vermögensschaden
Mainz (ots)
Eine Mainzerin wurde am 07.01.26 von einer bislang unbekannten Frau telefonisch kontaktiert, die sich als Mitarbeiterin einer Bank ausgab. Die Anruferin wies auf angebliche Unstimmigkeiten auf dem Bankkonto der Geschädigten hin. Im weiteren Verlauf wurde die Geschädigte dazu verleitet, der Täterin einen Fernzugriff auf zwei ihrer Computer zu gestatten. Unter dem Vorwand einer angeblichen Virusbeseitigung sowie der Blockierung vermeintlich getätigter Überweisungen veranlasste die Täterin mehrere Transaktionen. Hierfür musste die Geschädigte mehrfach TANs freigeben bzw. weitergeben. Am heutigen Tag wurde die Geschädigte von einer tatsächlichen Mitarbeiterin der Bank kontaktiert und über den Betrug informiert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand ein Vermögensschaden in Höhe von über 150.000 Euro. ________________________________________ Präventionshinweise der Polizei: - Banken, Sparkassen oder andere Geldinstitute fordern niemals telefonisch oder per E-Mail zur Weitergabe von TANs, Passwörtern oder Zugangsdaten auf. - Gewähren Sie keinen Fernzugriff (z. B. über AnyDesk, TeamViewer o. Ä.) auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone an unbekannte Personen. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die Ihnen bekannte Rufnummer. - Im Zweifel: Sprechen Sie mit Angehörigen oder wenden Sie sich direkt an die Polizei. Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein oder einen entsprechenden Anruf erhalten haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
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