POL-BOR: Kreis Borken - Falsche Polizeibeamte ergaunern Geld
Kreis Borken (ots)
Der Betrugsmasche "Falscher Polizeibeamter" zum Opfer gefallen sind in den vergangenen Tagen zwei Personen aus dem Kreis Borken. Im ersten Fall ergaunerten die dreisten Täter mit ihrer perfiden Masche einen vierstelligen Euro-Betrag. Sie behaupteten, Polizeibeamte zu sein. Es sei zu mehreren Einbrüchen gekommen und die Frau könne daher ihr Bargeld in Obhut der Beamten geben. Wenig später klingelte eine männliche Person in Polizeijacke in der Tür des Opfers. In der Wohnung übergab ihm das Opfer das Bargeld. Danach verließ der Mann das Haus in unbekannte Richtung.
Der Tatverdächtige war etwa 1,80 Meter groß, hatte dunkle Haare und eine schlanke Statur. Er war mit einer der Polizeiuniform ähnelnden Jacke bekleidet. Der Mann sprach akzentfreies Deutsch.
Im dem weiteren Fall kontaktierte der Täter das Opfer über einen Messenger-Dienst. Er gab sich ebenfalls als Polizeibeamter aus. Der Unbekannte teilte mit, dass der Geschädigte mehrere Hunderttausend Euro erben würde. Dafür müsse er jedoch zuvor Gebühren bezahlen. Der Mann kam der Aufforderung nach und zahlte einen dreistelligen Betrag.
Tipps der Polizei:
Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige "Schockanrufe" oder falsche Gewinnversprechen, um vor allem von lebensälteren Menschen Geld zu ergaunern. Die erzeugten Emotionen verwirren die Opfer und sollen über den eigentlichen Betrug hinwegtäuschen. Die Betrüger versuchen außerdem die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter angerufen werden können. Die Polizei warnt ausdrücklich vor derartigen Anrufen. Bleiben Sie misstrauisch und vergewissern Sie sich bei der Polizei oder bei Vertrauenspersonen. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder aber die vermeintliche Polizei Geld von Ihnen fordert. Wenden Sie sich sofort an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige. Oft sind Seniorinnen und Senioren im Visier der Täter. Angehörige und Bekannte werden gebeten, Aufklärungsarbeit zu leisten. (ld)
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