Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Bundespolizeidirektion Berlin mehr verpassen.

Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Bilanz der Bundespolizeidirektion Berlin zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen auf ausgewählten Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg

Berlin (ots)

Über die Verbote des Waffengesetzes hinaus untersagte die Bundespolizei das Mitführen von gefährlichen Gegenständen (z. B. Tierabwehrsprays, und Schlaggegenstände), die gegen Menschen eingesetzt werden können und geeignet sind, erhebliche Verletzungen herbeizuführen.

Das Mitführverbot galt vom 31. Dezember 2025 bis zum 2. Februar 2026, jeweils täglich von 14 Uhr bis 4 Uhr des Folgetages an den 15 Berliner Bahnhöfen Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Jungfernheide, Wedding, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln, Hermannstraße, Südkreuz und dem Brandenburger Bahnhof Potsdam HBF.

Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei kontrollierten in den viereinhalb Wochen der Geltungsdauer 5.830 Personen und stellten bei 290 Personen insgesamt 339 Gegenstände sicher. Bei 118 Fällen lag ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung vor, bei 166 Fällen lagen durch den Besitz bzw. das Mitführen Verstöße gegen das Waffengesetz bzw. der in Berlin geltenden Waffen- und Messerverbotszone im ÖPNV vor.

Konkret wurden 145 verschiedene Messer, 80 Reizstoffe, 22 Hiebwaffen, 17 Waffen, 45 potentielle Schlag- und Stichgegenstände sowie 30-mal Pyrotechnik sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Bei den Kontrollmaßnahmen deckten die Einsatzkräfte zudem weitere Straftaten (501) auf. Hierbei handelte es sich in den meisten Fällen um Gewaltdelikte (129). Des Weiteren ergaben die Kontrollen auch Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz (96) sowie Betäubungsmitteldelikte (78) und führten zu 620 Fahndungstreffern. In 48 Fällen konnten offene Haftbefehle vollstreckt werden.

Gewalttaten im Bahnbereich sind ein bedeutsames Kriminalitätsphänomen. Durch den Einsatz von Waffen und gefährlichen Gegenständen verzeichnete die Bundespolizei in der Vergangenheit eine zunehmend höhere Gewaltintensität und damit verbunden schwerere Verletzungen der Geschädigten. Mitunter setzten Tatverdächtige dabei Tierabwehrsprays oder Schlag- und Stichgegenstände ein. Aus Sicht der Bundespolizei ist der Einsatz erfolgreich verlaufen und hat zu einem Sicherheitsgewinn im Berliner Bahnverkehr beigetragen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 204 561 - 39 02
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Berlin
Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Berlin
  • 10.02.2026 – 14:24

    BPOLD-B: Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Gepäckdieb fest

    Berlin - Mitte (ots) - Montagnachmittag nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, nachdem dieser den Koffer einer Reisenden in einem ICE entwendet haben soll. Gegen 14:20 Uhr bemerkte eine 32-Jährige das Fehlen ihres Koffers beim Aussteigen. Die Deutsche konnte mithilfe von im Gepäck befindlichen elektronischen Geräten den Standort auf den Berliner Hauptbahnhof eingrenzen und erschien auf dem dortigen ...

  • 06.02.2026 – 13:03

    BPOLD-B: Messerangriff am S-Bahnhof - die Bundespolizei sucht nach Zeugen

    Berlin- Friedrichshain-Kreuzberg (ots) - Am frühen Donnerstagabend soll ein unbekannter Täter einen 18-Jährigen am S-Bahnhof Treptower Park mit einem Messer verletzt haben. Gegen 17:20 Uhr meldeten Zeugen eine zunächst verbale Auseinandersetzung in einer Ringbahn der Linie S42, in deren Folge der Täter den 18-Jährigen syrischen Staatsangehörigen mit einem Messer ...

  • 06.02.2026 – 08:29

    BPOLD-B: Bundespolizei nimmt Duo nach Handgepäckdiebstahl fest

    Berlin- Spandau (ots) - Mittwochmittag nahm die Bundespolizei zwei Männer vorläufig fest, nachdem diese einem Kind einen Koffer und einen Rucksack in einem IC sowie drei weiteren Reisenden mehrere Gegenstände in einem FlixTrain entwendet haben sollen. Gegen 12 Uhr bemerkte ein 13-jähriger Junge, welcher zuvor den Hauptbahnhof Hannover mit einem IC erreichte, beim Ausstieg das Fehlen seiner Gepäckstücke und ...