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POL-OE: Bilanz der landesweiten Kontrollaktion "ROADPOL Speed" - Kreispolizeibehörde Olpe zieht Fazit

Kreis Olpe (ots)

Im Rahmen der landesweiten Kontrollaktion "ROADPOL Speed" hat sich auch die Kreispolizeibehörde Olpe in der 16. Kalenderwoche intensiv an Geschwindigkeitskontrollen beteiligt.

Ziel der europaweiten Aktion ist es, auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.

Im gesamten Kreisgebiet wurden an insgesamt 25 Kontrollstellen sowohl Radar- als auch Lasermessungen durchgeführt. Dabei stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten insgesamt 432 Geschwindigkeitsverstöße fest.

Unrühmlicher "Spitzenreiter" war ein 24-jähriger Fahrzeugführer aus dem Oberbergischen Kreis. Er wurde im Bereich Rothemühle auf der L342 außerhalb geschlossener Ortschaft bei erlaubten 70 km/h mit 104 km/h gemessen. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.

Besonders auffällig war auch das Verhalten einer Fahrzeugführerin in Wenden: Sie wurde am Peter-Dassis-Ring zunächst in eine Fahrtrichtung mit einer Überschreitung von 25 km/h bei erlaubten 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft gemessen. Kurze Zeit später passierte sie dieselbe Kontrollstelle in Gegenrichtung erneut - diesmal mit einer Überschreitung von 21 km/h. In beiden Fällen muss sie mit jeweils 115 Euro Bußgeld sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.

Die Ergebnisse der Kontrollwoche zeigen deutlich, dass sich nach wie vor viele Verkehrsteilnehmende nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten halten.

Ein Blick in die Verkehrsunfallbilanz bestätigt zudem: Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Häufig sind die Folgen gravierend - nicht selten kommt es zu schweren Verletzungen oder sogar zum Verlust von Menschenleben.

Die Kreispolizeibehörde Olpe verfolgt mit der Teilnahme an solchen Aktionen nicht nur repressive Ziele, sondern setzt insbesondere auf Prävention. Durch sichtbare Kontrollen und konsequentes Einschreiten sollen Verkehrsteilnehmende für die Gefahren sensibilisiert und zu regelkonformem Verhalten bewegt werden.

"Geschwindigkeit entscheidet oft über Leben und Tod. Jeder einzelne Verstoß kann schwerwiegende Folgen haben - nicht nur für die Verursachenden, sondern auch für Unbeteiligte", so der Leiter des Verkehrsdienstes, Polizeihauptkommissar Stephan Stracke.

Die Bekämpfung der Hauptunfallursache "Geschwindigkeit" hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Daher werden auch unabhängig von landesweiten Aktionen regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Ziel bleibt es, die Zahl der Verkehrsunfälle nachhaltig zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Olpe
Thorsten Scheen
Telefon: 02761 9269-2200
E-Mail: Thorsten.Scheen@polizei.nrw.de
https://olpe.polizei.nrw/

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Olpe, übermittelt durch news aktuell

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