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POL-EU: Grenzüberschreitende Schwerpunktkontrollen- Zahlreiche Verstöße festgestellt

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Kreis Euskirchen (ots)

Am gestrigen Montag (8. Juni) fand ein groß angelegter Kontrolleinsatz in der Städteregion Aachen, im Kreis Heinsberg, im Kreis Euskirchen sowie im Kreis Düren statt. Neben dem Polizeipräsidium Aachen, dem Polizeipräsidium Köln und den zuständigen Kreispolizeibehörden waren unter anderem das Hauptzollamt Aachen die Bundespolizei, Polizeibeamte aus Rheinland-Pfalz, Polizeikräfte der Polizeizone Eifel, Förderale Polizei Eupen und die Polizei Limburg an dem Einsatz beteiligt. Ziel der grenzüberschreitend durchgeführten Kontrollmaßnahmen war die Bekämpfung von Alkohol- und Betäubungsmitteldelikten im Straßenverkehr sowie die Kriminalitätsbekämpfung mit den Schwerpunkten Wohnungseinbruch, Betäubungsmitteldelikte, illegale Einreise und Einschleusung. Ein besonderer Fokus lag zudem auf der Kontrolle des Güterverkehrs. Die euregionale Zusammenarbeit dient der Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Menschen in der Euregio Maas-Rhein durch abgestimmte polizeiliche Kontrollmaßnahmen. Die Kontrollaktion stand nicht im Zusammenhang mit den derzeit obligatorischen Grenzkontrollen der Bundespolizei, auch wenn sich bei den Einsatzzielen teilweise Überschneidungen ergaben.

Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen wurden im Kreis Euskirchen insgesamt 115 Fahrzeuge und 139 Personen überprüft. Hierbei stellten die Einsatzkräfte 41 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest.

Bei einem 30-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Darüber hinaus wurden Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Gegen ihn wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro erhoben.

Im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung kontrollierten die Einsatzkräfte zudem zwei rumänische Staatsangehörige, die mit einem Fahrzeug unterwegs waren, dessen Eigentumsverhältnisse nicht eindeutig geklärt werden konnten. Aufgrund bestehender polizeilicher Erkenntnisse sowie ungeklärter Besitzverhältnisse wurde das Fahrzeug sichergestellt. Die Personen wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Bei der Kontrolle eines 40-Tonnen-Lkw stellten die Beamtinnen und Beamten erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung fest. Die transportierten Reifen waren nicht ordnungsgemäß gesichert. Dem 30-jährigen rumänischen Fahrer wurde die Weiterfahrt bis zur Herstellung eines verkehrssicheren Zustands untersagt. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Ein weiterer Verstoß wurde bei einem 7,5-Tonnen-Lkw festgestellt. Die geladenen Kabelrollen waren nahezu ungesichert. Der 45-jährige bulgarische Fahrer entrichtete ein entsprechendes Bußgeld. Da die Ladung vor Ort weder nachgesichert noch umgeladen werden konnte, wurde das Fahrzeug mittels Radkralle gesichert. Die Weiterfahrt bleibt bis zur ordnungsgemäßen Sicherung der Ladung untersagt.

Darüber hinaus kontrollierten die Einsatzkräfte einen gewerblich auftretenden Schrotthändler. Das Fahrzeug war nicht ordnungsgemäß zugelassen und wies weitere Verstöße auf. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Gegen den 30-jährigen rumänischen Fahrer wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben.

Insgesamt wurden zwei Fahrzeuge aufgrund fehlender Verkehrssicherheit beziehungsweise erheblicher Mängel sichergestellt.

Die beteiligten Behörden bewerten die Kontrollmaßnahmen als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Euregio Maas-Rhein. Die euregionale Zusammenarbeit der Polizeibehörden organisiert sich im Rahmen der sogenannten "NeBeDeAgPol" (Niederländisch / Belgisch / Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Polizei). Die Planung und Durchführung von gemeinsamen Einsätzen gehört zur Kernaufgabe der NeBeDeAgPol. So auch der Einsatz von gestern.

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Original-Content von: Kreispolizeibehörde Euskirchen, übermittelt durch news aktuell

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