Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Polizeipräsidium Frankfurt am Main mehr verpassen.

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 260210 - 0183 Frankfurt - Dornbusch: Trickdiebstahl zum Nachteil einer 89-jährigen Frankfurterin

Frankfurt (ots)

(la) Bereits am 05. Februar 2026 erbeuteten Unbekannte Bargeld in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Bereiches bei einer Seniorin, nachdem sich die Betrüger am Telefon als Polizei ausgegeben hatten und so die Seniorin täuschten.

Die unbekannten Täter riefen die Geschädigte wiederholt an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Die Legende: Es sei Falschgeld im Umlauf und man müsse dringend das Vermögen der Geschädigten dahingehend überprüfen. Nach der Überprüfung würde man der Geschädigten das Geld zurückgeben.

Zur Rückgabe des Geldes kam es jedoch nicht. Nachdem mehrere Tage nach der vereinbarten Geldübergabe an einen Abholer im Bundenweg kein Kontakt mehr mit den Tätern zustande kam, wurde die Geschädigte misstrauisch und erstattete Strafanzeige.

Der unbekannte Geldabholer im vorliegenden Fall kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, dunkle Hautfarbe, 30-40 Jahre alt, ca. 180-185cm groß, dunkle gekräuselte Haare, Ansatz eines Schnauzbarts, dunkel bekleidet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 - 52499 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Aus diesem Anlass rät die Polizei erneut eindringlich zur Wachsamkeit. Die Betrüger setzen ihre Opfer gezielt und auf verschiedene Weise unter Druck, um sie zu unüberlegten Entscheidungen zu drängen. Der Betrug wird, wie im hier zugrundeliegenden Fall, häufig erst bemerkt, wenn es zu spät ist, daher:

   - Lassen Sie sich am Telefon auf keinen Fall in Bedrängnis bringen
     oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten - egal, wie 
     plausibel die Situation zunächst erscheinen mag.
   - Denken Sie daran: Die echte Polizei bittet Sie am Telefon 
     niemals um Geld! Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die 
     Notrufnummer 110, um sich rückzuversichern. Nutzen Sie dafür 
     bitte nicht die Rückruftaste!
   - Legen Sie auf, wenn Sie sich unsicher sind, wer anruft und Sie 
     sich unter Druck gesetzt fühlen. Ziehen Sie bei Zweifeln eine 
     Vertrauensperson hinzu.
   - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen, vor allem 
     finanziellen Verhältnisse.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
     Personen!
   - Echte Polizeibeamte weisen sich zudem persönlich niemals mit 
     einem elektronischen Dienstausweis aus.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm



Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main