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Mittelhessen: KREIS GIESSEN: Anlagenbetrug: Polizei gibt Präventions- und Verhaltenstipps.

Mittelhessen: KREIS GIESSEN: Anlagenbetrug: Polizei gibt Präventions- und Verhaltenstipps.
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Giessen (ots)

Reiskirchen: Betrüger erbeuten mit falschen Versprechungen 70.000 Euro

Ein 73-Jähriger aus dem Gießener Raum wurde bereits vor mehreren Monaten im Internet auf eine vermeintlich lukrative Kapitalanlage aufmerksam. Hinter der professionell wirkenden Werbeanzeige verbargen sich jedoch Betrüger.

Durch hohe Gewinnversprechen und angeblich sichere Kapitalerträge brachten die Täter den Mann dazu, mehrfach Geld auf verschiedene Bankkonten, unter anderem im Ausland, zu überweisen. Um Vertrauen aufzubauen und die Seriosität der angeblichen Geldanlage vorzutäuschen, erhielt der Geschädigte zwischenzeitlich kleinere Beträge im niedrigen dreistelligen Bereich als vermeintliche Gewinnauszahlungen zurück.

Das perfide Vorgehen der Täter zielt darauf ab, über einen längeren Zeitraum eine vertrauensvolle Beziehung zu den Opfern aufzubauen, um möglichst hohe Geldsummen zu erlangen. Insgesamt überwies der 73-Jährige so rund 70.000 Euro an die Betrüger.

Die Polizei warnt eindringlich vor vergleichbaren Betrugsmaschen und bittet um Mithilfe, weitere Fälle zu verhindern:

   - Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden und Bekannten über die 
     vielfältigen Betrugsmaschen.
   - Bieten Sie Unterstützung an und vermitteln Sie Betroffene im 
     Zweifel an die Polizei. Unter der Rufnummer 110 steht die 
     Polizei jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Verhaltenstipps: Betrüger manipulieren ihre Opfer oftmals geschickt - bleiben Sie bei angeblich risikofreien und besonders lukrativen Geldanlagen stets misstrauisch.

   - Anbieter prüfen: Lassen Sie sich Referenzen zeigen, prüfen Sie 
     das Impressum und gleichen Sie die Daten des Anbieters mit 
     Warnlisten der Verbraucherzentrale oder der BaFin (Bundesanstalt
     für Finanzdienstleistungsaufsicht) ab.
   - Kein Zeitdruck: Lassen Sie sich niemals zu schnellen 
     Investitionen oder Überweisungen drängen.
   - Daten schützen: Geben Sie niemals Zugangsdaten zum 
     Online-Banking oder Kopien Ihres Personalausweises an unbekannte
     Dritte weiter.
   - Keine weiteren Zahlungen: Überweisen Sie kein weiteres Geld - 
     auch nicht für angebliche "Rettungsversuche" oder 
     Rückholaktionen.
   - Bank kontaktieren: Informieren Sie umgehend Ihr kontoführendes 
     Kreditinstitut, um Überweisungen möglicherweise noch zu stoppen 
     oder Karten sperren zu lassen.
   - Anzeige erstatten: Sichern Sie vorhandene Beweise wie 
     Chatverläufe, Screenshots oder Überweisungsbelege und erstatten 
     Sie Anzeige bei der Polizei.
   - Vorsicht vor Trittbrettfahrern: Seien Sie besonders skeptisch, 
     wenn sich angebliche Anwälte oder Detektive melden, die gegen 
     Vorkasse eine Rückholung verlorener Gelder versprechen.

Weitere Informationen zu Kredit- und Anlagebetrug sowie weiteren Betrugsmaschen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/

Friederike Morello, Pressesprecherin

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8
35394 Gießen

Telefon: +49 641/7006-2055 (Pressetelefon)
E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de


Außerhalb der Regelarbeitszeit

Polizeiführerin/Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 641/7006-3381
E-Mail: ful.ppmh@polizei.hessen.de

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