POL-LB: Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Eine weitere Festnahme im Ermittlungskomplex "Frost"
Ludwigsburg (ots)
Im Ermittlungskomplex "Frost", der durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg geführt wird und in dem, neben weiteren Ermittlungsverfahren, auch die Schussabgabe vom 26. April 2025 in der Ludwigsburger Oststadt bearbeitet wird, kam es zu einer weiteren Festnahme.
Wie bereits im November vergangenen Jahres veröffentlicht, wird die Schussabgabe als versuchter Mord in zwei tateinheitlichen Fällen eingestuft (siehe Pressemitteilung vom 4. November 2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6151535).
Ein 29 Jahre alter Mann war im Zuge der andauernden intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in den Fokus geraten. Er wird verdächtigt, als Anstifter zu dem versuchten Mord vom 26. April 2025 in Ludwigsburg fungiert zu haben. Anfang des Monats Mai 2026 nahmen die türkischen Behörden den Tatverdächtigen in der Türkei fest.
Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl vor, der vorab von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragt und durch das Amtsgericht Stuttgart erlassen worden war.
Der 29-jährige türkische Tatverdächtige soll eine der Schlüsselfiguren der von Europol geführten Operational Taskforce GRIMM sein und war in diesem Zusammenhang als eine der meistgesuchten Personen Europas Gegenstand öffentlicher Fahndungsmaßnahmen durch ENFAST (https://eumostwanted.eu/). Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.europol.europa.eu/how-we-work/operations/operational-taskforce-grimm.
Das Bundeskriminalamt fungiert in der Operational Taskforce GRIMM als zentrale Ansprechstelle für Deutschland und koordiniert in dieser Funktion unter anderem den internationalen polizeilichen Informationsaustausch in herausragenden Sachverhalten.
Die Ermittlungen im gesamten Komplex "Frost" dauern weiter an.
Die Maßnahmen der Ermittlungsverfahren "Frost" wurden durch das @ON Netzwerk unterstützt, das durch die EU- Kommission finanziert wird und der Italienischen Direzione Investigativa Antimafia (DIA) untersteht.
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