PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen mehr verpassen.

04.11.2020 – 10:03

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Online-Befragung Corona-Krise: 59 Prozent der Studierenden bewertet Umgang der KatHO NRW mit Krise als sehr gut bis gut

Ein Dokument

PRESSEMELDUNG

Online-Befragung: 59 Prozent der Studierenden bewertet Umgang der KatHO NRW mit Corona-Krise als sehr gut bis gut

Prüfungen konnten fristgerecht ablegt werden +++ Zufrieden mit technischem Support +++ Entstandenes Gemeinschaftsgefühl besonders hervorgehoben

Köln, 4. November 2020 - Die Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW) - größte Anbieterin für den Studiengang Soziale Arbeit in Deutschland - führte eine Online-Evaluation zum digitalen Sommersemester durch. Knapp zwei Drittel bewerteten demnach jeweils den allgemeinen Umgang mit der Krise (59 Prozent) als auch die Möglichkeit, das Studium wie geplant fortzusetzen und zu absolvieren (62 Prozent) mit gut bis sehr gut. 64 Prozent gaben an, vollumfänglich das Angebot der digitalen Lehre wahrnehmen zu können. Nahezu die gleiche Anzahl konnte von Zuhause aus ungestört arbeiten (60 Prozent) und war außerdem technisch gut für die Krise gewappnet (57 Prozent).

Neben der allgemeinen Bewertung der Hochschule während der Krise, beurteilten Umfrage-Teilnehmer_innen den Bereich "Organisation im Studium". Die Bestnote 2,16 vergaben sie an die Möglichkeit, ihre geplanten Prüfungen fristgerecht abzulegen. Dicht gefolgt vom Technischen Support der Hochschule, etwa durch direkte IT-Ansprechpersonen (2,2). Die Option, sich digital mit Lehrenden und Kommiliton_innen auszutauschen, benoteten die Befragungsteilnehmer_innen mit 2,68 und 2,6.

In einem "offene Antworten"-Bereich konnten Studierende ihre abgegebene Beurteilung durch individuelle Erfahrungen und Meinungen ergänzen. Dabei hoben sie besonders das entstandene Gemeinschaftsgefühl hervor, geprägt durch gegenseitige Unterstützung, Engagement, Hilfsbereitschaft und Flexibilität der Lehrenden. An dieser Stelle zeigt sich, dass Lehrende ihre Expertise in Präsenzform neu gedacht und kreativ umgesetzt haben. Hier wurden insbesondere Veranstaltungen herausgestellt, die mehrere Methoden und Medien mit Hilfe der Lernplattform "ILIAS" einsetzten. Der Wegfall von z.B. Anfahrtswegen ermöglichte Hochschüler_innen eine freiere Zeiteinteilung, was sie positiv wahrnahmen.

Die KatHO NRW legt großen Wert auf die Meinung ihrer Studierenden. Deshalb konnten diese sich dazu äußern, was in ihren Augen in Bezug auf ein digitales Semester verbessert werden könnte. Ein relevanter Punkt war die Vereinheitlichung der Kommunikations- und Informationswege. Durch den Ausbau der bestehenden ILIAS-Lernplattform zum Intranet namens Campusportal und dem bevorstehenden Relaunch der Website im kommenden Jahr, reagierte die Hochschulleitung bereits auf den Wunsch. Darüber hinaus äußerten Hochschulstudent_innen das Bedürfnis an einer besseren technischen Ausrüstung in den Seminarräumen. Bereits während des Sommersemesters stattete die IT-Abteilung die Räumlichkeiten entsprechend aus. Somit ist die KatHO NRW in der Lage, bessere und individuellere Online- und Hybrid-Veranstaltungen anzubieten, wodurch sie gut für das aktuelle Wintersemester gerüstet ist.

Zur Auswertung: Die anonyme Online-Befragung über "EvaSys" fand im Zeitraum vom 29.6. bis zum 11.08.2020 durch das Referat für Hochschulentwicklung und Evaluation statt. Insgesamt nahmen 1202 Studierende aus Bachelor- und konsekutiven Masterstudiengängen der Fachbereiche Sozialwesen, Gesundheitswesen und Theologie teil. Es beteiligten sich Hochschüler_innen der vier Standorte Aachen, Köln, Münster und Paderborn. Die Auswertung fokussiert sich auf eine globale, fachbereichsübergreifende Perspektive.

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) ist mit fast 5.000 Studierenden Deutschlands größte staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. Träger der 1971 gegründeten Hochschule sind die fünf (Erz-)Bistümer in NRW, refinanziert wird sie zum überwiegenden Teil vom Land. 125 hauptamtlich Lehrende und 234 Lehrbeauftragte unterrichten und forschen in Aachen, Köln, Münster und Paderborn in den Arbeitsgebieten Soziales, Gesundheit und Religionspädagogik. Deutschlandweit ist sie mit ca. 2.500 Studienplätzen die größte Anbieterin für den Studiengang Soziale Arbeit. Renommierte Forschungsgebiete sind: Pflege und Versorgung, Soziale Innovation, Sucht und Suchtprävention, Gesundheit und Soziale Psychiatrie, Gender und Transkulturalität, Bildung und Diversity, Alter und Behinderung, Inklusion und Teilhabe, Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit sowie pastorale Praxisforschung. Es bestehen Kooperationen mit internationalen Universitäten und Praxiseinrichtungen in 30 Ländern.