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Fachgerechte Abläufe bei der Abtragung von Bäumen unter beengten Bedingungen
Baumfällarbeiten werden besonders anspruchsvoll, wenn rund um den Baum nur wenig Platz zur Verfügung steht. Immobilien, Zäune, Terrassen oder andere Gartenbereiche können den nutzbaren Arbeitsraum auf Privatgrundstücken einschränken. Selbiges gilt auch für den öffentlichen Raum, bei dem häufig Straßen, Anlagen oder parkende Fahrzeuge mögliche Hindernisse darstellen.
Gleichzeitig müssen abgetrennte Äste und Stammstücke sicher bewegt und am Boden übernommen werden können, um den Baum sicher fällen zu lassen. In solchen Situationen kommt es deshalb nicht allein auf den Zugang in die Baumkrone an. Vielmehr müssen alle Arbeitsschritte für eine Baumfällung per Seilklettertechnik aufeinander abgestimmt werden, um sie auch auf engem Raum kontrolliert durchzuführen. Eine Aufgabe, die die Baumpflege Sausen als Fachbetrieb für seilunterstützte Baumarbeiten in Hamburg regelmäßig übernimmt.
Einplanung von begrenzten Flächen auf dem Grundstück
Zusätzlich zur Baumansprache und Gefährdungsbeurteilung wird zunächst betrachtet, welche Flächen rund um den Baum zur Verfügung stehen. Auf der einen Seite geht es um den Boden selbst. Dabei ist entscheidend, wo Baumteile übernommen, abgelegt oder weiterbearbeitet werden können. Auf der anderen Seite muss auch der Bereich oberhalb des Bodens berücksichtigt werden. Äste dürfen beim Abtragen nicht unkontrolliert gegen Fassaden, Dächer, Straßenlaternen oder benachbarte Bäume geraten. Im Umkehrschluss haben potentielle Hürden im Luftraum einen großen Einfluss auf die Fälltechnik und -richtung.
Aus diesen Bedingungen ergibt sich der weitere Ablauf der Fällarbeiten. Während auf einer freien Fläche größere Abschnitte bewegt werden können, muss der Baum bei wenig Platz häufig kleinteiliger abgetragen werden. Die Planung richtet sich deshalb nicht nur danach, wie der Baum mittels Seilklettertechnik erreicht wird, sondern auch danach, wie viel Raum für die einzelnen Schritte vorhanden ist.
Größe der abgetrennten Baumteile richtet sich nach verfügbarem Platz
Je enger die Platzverhältnisse sind, desto genauer muss die Länge der einzelnen Baumteile auf die verfügbare Fläche abgestimmt werden. Aufgrund der Umgebung kann es bei einem einzelnen Baum nötig sein, unterschiedlich zu schneiden.
Beispielsweise kann es auf der Nordseite ausreichend Bewegungsraum für größere Aststücke geben, während auf der Südseite des Baumes kleinere Schnittgrößen erforderlich sind. Etwa dann, wenn die Baumkrone direkt über eine Garage ragt. Das Gewicht und mögliche Spannungen im Holz spielen ebenso eine Rolle. Besonders längere oder schwere Baumteile können sich während des Sägevorgangs durch ihr Eigengewicht absenken und brechen. Die Schnittführung wird bei der seilunterstützten Baumfällung deshalb so gewählt, dass sich das jeweilige Teil kontrolliert vom Baum abtrennen lässt.
Mehr Sicherheit durch gezieltes Herablassen statt freiem Fall zu Boden
Darf ein Ast oder Stammstück aus Sicherheitsgründen nicht frei zu Boden fallen, kann es bereits vor dem Schnitt in ein Rigging-System eingespannt werden. Über Seile und geeignete Umlenk- und Bremspunkte lässt sich das abgetrennte Baumteil langsam ablassen. Die Baumkletterer der Baumpflege Sausen arbeiten dabei nicht allein, sondern werden ihren Kollegen am Boden unterstützt. Während oben gesichert und geschnitten wird, übernimmt das Team unten die Seilführung. Die Kombination aus Seilklettertechnik und Rigging sorgt dafür, dass die Baumfällung auch auf engem Raum sicher erfolgen kann. Dabei müssen die Baumteile nicht zwangsläufig senkrecht nach unten geführt werden. Je nach Situation können sie zunächst seitlich aus einem kritischen Bereich herausgeführt und erst anschließend abgeseilt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema unter https://www.baumpflege-sausen.de/baumfaellung-hamburg/.
Logistik bei einer Baumfällung mit Seilklettertechnik auf engem Raum
Je nach Baumgröße sollten abgeseilte Teile nicht beliebig lange im direkten Arbeitsbereich liegen bleiben, vor allem auf kleinen Grundstücken. Sie müssen übernommen, gegebenenfalls weiter zerkleinert und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich entfernt werden, bevor die nächsten Baumteile folgen. Dadurch bleibt ausreichend Platz für die Bodenmannschaft des Hamburger Fachbetriebs und es wird sichergestellt, dass notwendige Wege freibleiben. Eine abgestimmte Bodenlogistik ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Baumfällung mit Seilklettertechnik, gerade auf engem Raum und bei begrenzten Zugangs- oder Ablagemöglichkeiten.
Auch der Abtransport muss frühzeitig mitgedacht werden. Bei größeren Bäumen verhindert eine vorausschauende Organisation, dass sich Holz an ungünstigen Stellen ansammelt. Schmale Gartentore, Durchgänge und dergleichen mehr können voraussetzen, dass die Ast- und Stammstücke direkt vor Ort weiter zerlegt werden müssen. So lässt sich das Schnittgut schrittweise vom Grundstück entfernen, bis nichts mehr vom Baum übrig bleibt.
Baumpflege Sausen Inh. Karl Sausen Wohlwillstraße 1 20359 Hamburg Telefon: 040 57308848 E-Mail: kontakt@baumpflege-sausen.de Website: https://www.baumpflege-sausen.de