Zentrale Polizeidirektion Hannover
ZPD-H: Erfolgreiche Vegetationsbrandbekämpfungsübung in Westerloy Rotorengeräusche über Feldern und Wäldern, Wasseraufnahmen aus nahegelegenen Gewässern und präzise Abwürfe über fiktiven Brandflächen
Hannover (ots)
Am 13. und 14. März stand Westerloy ganz im Zeichen einer größeren Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Unter der Leitung der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen trainierten Einsatzkräfte verschiedener Organisationen den Ernstfall - insbesondere den Einsatz von Polizeihubschraubern bei Vegetations- und Waldbränden.
Im Mittelpunkt stand das Training der Hubschrauberstaffel der Polizei Niedersachsen im Umgang mit sogenannten "Bambi-Buckets". Dabei übten die Piloten wiederholt die präzise Wasseraufnahme sowie die Abgabe über ausgewiesenen Flächen. Dieses Verfahren kommt vor allem bei größeren Vegetations- und Waldbränden zum Einsatz, wenn Brandherde aus der Luft bekämpft werden müssen oder schwer zugängliche Bereiche betroffen sind.
Trotz wechselhafter Witterungsbedingungen mit Regenschauern und Wind konnten alle geplanten Übungsabschnitte erfolgreich durchgeführt werden. Die beteiligten Kräfte zeigten sich mit dem Ablauf und den Ergebnissen der Übung sehr zufrieden.
Neben der Zentralen Polizeidirektion waren auch die Feuerwehr Westerloy und Westerstede sowie das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) und Kollegen der Hubschrauberstaffel Sachsen an der Übung beteiligt. Gemeinsam trainierten sie das Zusammenspiel zwischen Luft- und Bodenkräften, um im Ernstfall schnell und koordiniert reagieren zu können.
"Solche Übungen sind wichtig, um Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen weiter zu stärken. Das hat gestern und heute hervorragend funktioniert", erklärte Übungsleiterin Kirsten Böning.
Die Verantwortlichen zogen insgesamt eine positive Bilanz: Die Übung bot den Beteiligten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsätze zu gewinnen. Diese sollen nun in die weitere Vorbereitung auf mögliche Vegetationsbrände einfließen.
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