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07.06.2019 – 12:49

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau

POL-WE: Autobahnpolizei und Verkehrsdienste nehmen Lkw auf der A45 unter die Lupe

POL-WE: Autobahnpolizei und Verkehrsdienste nehmen Lkw auf der A45 unter die Lupe
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Friedberg (ots)

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Münzenberg - A45: In der Nacht von Donnerstag (06.06.2019) auf Freitag (07.06.2019) kontrollierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Mittelhessen, unterstützt von den Verkehrsdiensten aus der Wetterau und dem Landkreis Gießen, Lkw auf der A45. Im Zeitraum von 18.00 Uhr bis 02.00 Uhr lotsten sie zwischen Münzenberg und Wölfersheim Laster auf den Parkplatz "Stauferberg".

Insgesamt stoppten sie 25 Fahrzeuge und beanstandeten hiervon 17 Lkw wegen unterschiedlicher Verstöße. Acht Brummifahrer mussten zumindest vorrübergehend Zwangspausen einlegen. Erst als sie an ihren Fahrzeugen nachgebessert bzw. umgeladen hatten, durften sie ihre Touren fortsetzen.

Ein Abfalltransport, beladen mit Bimssand, musste stehen bleiben, da zwei Reifen des Aufliegers beschädigt waren. Der Spediteur aus Bayern schickte Mitarbeiter mit neuen Reifen los und ließ die Pneus vor Ort wechseln.

Gleich mehrere Gefahrguttransporter mussten an ihrer Ladungssicherung nachbessern. Erst im Anschluss ging die Fahrt für sie weiter. Bei zwei Transporten ließen sich die erforderlichen Sicherungen nicht gleich von den Fahrer verbessern, so dass die Spediteure Ersatzfahrzeug zum Parkplatz organisierten, um die Ladung teilweise umzuladen.

Ein mit Altkleidersäcken beladener Auflieger auf dem Weg vom Sauerland nach Rumänien platzte sozusagen aus allen Nähten. Die Kleidersäcke drückten gegen die Plane, die dadurch deutlich ausbeulte. Zudem ließen sich die Türen des Anhängers kaum noch schließen. Da der Sattelauflieger mit Plane offensichtlich nicht geeignet war die Ladung zu transportieren, schickte der Unternehmer einen Lkw mit festem Aufbau zur Kontrollstelle. Die Säcke wurden umgeladen, danach ging es weiter in Richtung Rumänien.

Nicht schlecht schauten die Verkehrsexperten, als sie den digitalen Fahrtenschreiber eines Lkw-Gespanns auswerteten. Kurz vor der Kontrollstelle wies der eine Maximalgeschwindigkeit von 108 km/h aus. Offensichtlich hatte er sein Gefährt auf der Gefällestrecke vor dem Parkplatz ordentlich beschleunigt. Für den Schnellfahrer werden 95 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg fällig.

Darüber hinaus registrierten die Ordnungshüter mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten und fertigten zwölf Anzeigen wegen Gefahrgutverstöße.

Guido Rehr, Pressesprecher

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