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Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen

POL-WI: Lebensmittelgeschäft überfallen +++ Corona-Testcenter aufgebrochen und gezündelt +++ Steine von Brücke auf Straße geworfen +++ Feuerwerkskörper in Getränkemarkt geworfen

Wiesbaden (ots)

1.Lebensmittelgeschäft überfallen,

Wiesbaden, Kirchgasse, Luisenforum Dienstag, 30.11.2021, 20:25 Uhr

(he)Am Dienstagabend kam es in Wiesbaden in der Kirchgasse in einem Lebensmittelgeschäft zu einem Überfall, bei dem der Täter unter Vorhalt einer Waffe mehrere Tausend Euro erbeutete, diese jedoch auf seiner Flucht vom Tatort wieder verlor. Nach den ersten Ermittlungen sucht die Kriminalpolizei nach Zeuginnen und Zeugen. Gegen 20:25 Uhr betrat der Räuber den im Luisenforum gelegenen Markt, begab sich in die dazugehörigen Büroräume und bedrohte zwei Angestellte mit einer Waffe. Daraufhin wurde ein Tresor geöffnet. Mit dem darin befindlichen Bargeld flüchtete der Täter dann über die Warenannahme auf die Schwalbacher Straße. Hier verlor er jedoch seine Beute und flüchtete ohne das Geld in Richtung Rheinstraße. Beschreibung: 40-45 Jahre, leicht dunkler Teint, circa 1,80 Meter groß, sprach Deutsch mit Akzent, dunkle Jacke und Hose, dunkle Basecap. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeuginnen oder Zeugen, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

2.Betrug durch Schockanruf verhindert,

Wiesbaden, Steubenstraße, Mittwoch, 01.12.2021, 12:00 Uhr

(wie) Am Mittwochmittag konnte ein Betrug nach einem Schockanruf verhindert werden. Die perfiden Täter hatten einen 87-Jährigen angerufen und ihm vorgegaukelt, dass sein Sohn einen schweren Unfall mit Todesfolge verursacht habe. Ein Täter jammerte am Telefon sogar im Hintergrund und rief: "Papa hilf mir". Der geschockte Mann ließ sich von den Tätern dazu bewegen, direkt zu einer Bank zu fahren, um eine hohe Summe Bargeld als Kaution für den angeblichen Sohn abzuheben und dann zu übergegeben. Da weitere Familienmitglieder die Telefonate mitbekamen, informierten sie die Polizei. Die entsandte Streife konnte den 87-Jährigen in der Bank antreffen und von der Abhebung abbringen. Ein Telefongespräch mit dem echten Sohn klärte dann alles. Nachdem die Täter die Anwesenheit der richtigen Polizei bemerkten, riefen sie nicht wieder an.

Da aktuell wieder vermehrt Betrüger mit Schockanrufen aktiv sind, informiert das Polizeipräsidium Westhessen erneut: Die Varianten dieser Art des Schockanrufes sind vielfältig. Die Anrufer geben sich als Verwandte, ehemalige Arbeitskollegen oder wie hier Organe der Rechtspflege aus und erreichen durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihnen Glauben schenken. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance und legen Sie einfach den Hörer auf.Nur so werden Sie die Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! In keinem Fall sollten Sie sich zu übereilten Geldübergaben überreden lassen. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Geben Sie diese Hinweise an ältere Menschen, an Ihre Eltern und Großeltern weiter. Je mehr Menschen über die Maschen aufgeklärt werden, umso schwieriger haben es die Täter! Die Täter beabsichtigen ihre potentiellen Opfer derart unter Handlungsdruck zu setzen, dass sie die Situation nicht mehr rational betrachten und sich zu schnellen Geldzahlungen verleiten lassen. Bei Geldforderungen am Telefon sollten Sie - unabhängig vom Anlass - stets misstrauisch sein. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Halten Sie Rücksprache mit den Personen oder Stellen, um die es angeblich geht, über die Ihnen bekannten bzw. im Telefonbuch verzeichneten Telefonnummern oder kontaktieren Sie direkt die Polizei. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei oder aber die Staatsanwaltschaft am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. Denken sie immer daran: Echte Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. In allen Fällen gilt: Gespräch sofort beenden und den richtigen Enkel oder Bekannten zurückrufen. Aber auf keinen Fall mit einer Nummer, welche Ihnen am Telefon vielleicht genannt wird, sondern mit der Ihnen bekannten Nummer! Auch wenn der "Enkel" die Geschichte auftischt, dass er gerade bei einem Notar in einer fremden Stadt sitzt oder sein Handyakku leer ist. Sie rufen nur die Ihnen bekannte Nummer an und natürlich auch den Polizeinotruf 110! Nur so können Sie sich vor den Betrügern schützen.

3.Corona-Testcenter aufgebrochen und gezündelt, Wiesbaden-Schierstein, Äppelallee, Mittwoch, 01.12.2022, 22:00 Uhr - Donnerstag, 02.12.2021, 06:30 Uhr

(he) Im Verlauf der vergangenen Nacht drangen unbekannte Täter in der Äppelallee in Wiesbaden gewaltsam in eine Corona-Teststation ein, zündelten in dem betroffenen Container und verursachten dadurch einen Gesamtschaden von circa 30.000 Euro. Zwischen Mittwoch, 22:00 Uhr und heute, 06:30 Uhr drangen die oder der Täter zunächst gewaltsam in den auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters stehenden Container ein. In dem Innenraum wurde anschließend ein augenscheinlich kleines Feuer entfacht, was jedoch schnell wieder erlosch. Nichtsdestotrotz entstand durch die Rauchentwicklung erheblicher Sachschaden an der Inneneinrichtung. Am Tatort konnten Schriftstücke aufgefunden werden, deren Inhalt die geltenden Coronaschutzmaßnahmen kritisieren. Die Wiesbadener Kriminalpolizei, Brandursachenermittler und Spezialisten der Spurensicherung waren vor Ort im Einsatz. Vor Bekanntwerden dieses Sachverhaltes wurden gegen 05:30 Uhr in der Ortslage Schierstein mehrere Handzettel aufgefunden, welche ebenfalls die aktuell geltenden Coronaschutzmaßnahmen negativ darstellen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen besteht ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese hat das Kommissariat für Staatsschutzangelegenheiten übernommen und bittet unter der Rufnummer (0611) 345-0 um Hinweise.

4.BMW gestohlen,

Wiesbaden, Nordost, Friedrich-Lang-Straße, 30.11.2021, 18.00 Uhr bis 01.12.2021, 07.00 Uhr

(pa)In der Nacht zum Mittwoch entwendeten Unbekannte in der Friedrich-Lang-Straße einem Pkw. Das Fahrzeug - ein schwarzer BMW 320i älteren Baujahrs - stand noch am Dienstagabend in einer Hofeinfahrt. Am Mittwochmorgen war das Fahrzeug, dessen Wert sich im unteren vierstelligen Bereich bewegt, verschwunden. Der gestohlene BMW trug zuletzt Schilder mit dem amtlichen Kennzeichen "WI-NJ 637". Die Wiesbadener Kriminalpolizei ermittelt und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345 - 0 entgegen.

5.Bei Gassirunde angegangen und bedroht, Wiesbaden, Adolfsallee, 01.12.2021, gg. 11.20 Uhr

(pa)Am Mittwoch erstattete ein 25 Jahre alter Wiesbadener Strafanzeige, nachdem er auf einer "Gassirunde" angegangen wurde. Nach der Schilderung des Anzeigenerstatters war dieser gegen 11.20 Uhr mit seinem Hund in der Adolfsallee unterwegs, als er auf einen Mann traf, der ebenfalls einen Hund mit sich führte. Die Hunde selbst sollen sich verstanden und miteinander gespielt haben, die beiden Männer gerieten jedoch in einen Streit. Dabei soll der bislang unbekannte Hundebesitzer den 25-Jährigen körperlich angegangen sowie ihn beleidigt und bedroht haben. Anschließend habe sich der Mann in Richtung Kaiser-Friedrich-Ring entfernt. Er wird als etwa 30 bis 35 Jahre alt, circa 180cm groß und schlank mit dunklem mittellangem Haar beschrieben. Getragen habe er eine helle Daunenjacke, eine weiße Hose und braune Stiefel. Der Mann habe Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen. Bei seinem Hund habe es sich um einen braunen Zwergspitz gehandelt. Die Ermittlungsgruppe des 1. Polizeireviers bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345 - 2140.

6.Steine auf Straße geworfen - Jugendliche festgestellt, Wiesbaden-Dotzheim, Oberer Wingertsweg, Mittwoch, 01.12.2021, gegen 18:40 Uhr

(he)Gestern Abend wurden der Wiesbadener Polizei von der Eisenbahnbrücke oberhalb der Ludwig-Erhard-Straße Steinewerfer gemeldet, welche anscheinend Steine auf die Fahrbahn werfen würden. Unmittelbar entsandte Streifen konnten zwei mutmaßliche Täter vor Ort feststellen. Gegen 18:40 Uhr ging die entsprechende Meldung eines Zeugen über Notruf ein, dass er zwei Jugendliche beobachtet habe, welche von einer Eisenbahnbrücke Steine auf die Ludwig-Erhard-Straße werfen würden. Vor Ort wurden ein 17-jähriger Junge sowie ein 14-jähriges Mädchen angetroffen. Der Junge erklärte, dass er Steine geworfen habe; jedoch nur, wenn kein Fahrzeugverkehr stattgefunden habe. Die Personalien wurden erhoben und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bis dato gingen keine Hinweise auf geschädigte Verkehrsteilnehmerinnen oder -teilnehmer ein. Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

7.Feuerwerkskörper in Getränkemarkt geworfen, Wiesbaden, Bahnstraße, Mittwoch, 01.12.2021, 18:18 Uhr

(wie)Am Mittwochabend hat ein unbekannter Täter einen Feuerwerkskörper in den Verkaufsraum eines Getränkemarktes in Erbenheim geworfen. Um 18:18 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum. Dort warf er unmittelbar einen Feuerwerkskörper und floh danach. Der Böller flog über eine Palette Dosen und explodierte. Dabei wurde niemand verletzt und es entstand augenscheinlich auch kein Sachschaden. Ein dunkler Kleinwagen mit Mainzer Kennzeichen fiel in dem Zusammenhang auf dem Parkplatz auf. Hinweise zu dem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

8.Vater und Sohn auf Zebrastreifen angefahren - leichtverletzt, Wiesbaden, Erbenheim, Oberfeld, Mittwoch, 01.12.2022, 17:10 Uhr

(he)Gestern Nachmittag kam es in Erbenheim in der Straße "Oberfeld" zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Vater und dessen vierjähriger Sohn auf dem dortigen Zebrastreifen von einem Pkw angefahren, glücklicherweise jedoch nur leichtverletzt wurden. Vater und Sohn beabsichtigten gegen 17:10 Uhr die Straße "Oberfeld" zu überqueren, als sich eine BMW-Fahrerin dem Zebrastreifen näherte. Den eigenen Angaben zufolge verringerte die Pkw-Fahrerin sogar ihre Geschwindigkeit, weil sie die Fußgänger am Straßenrand erblickte. Als diese dann die Straße überquerten, bremste die Fahrerin ihren Wagen sofort ab, konnte jedoch einen Kontakt mit dem 41-Jährigen nicht verhindern. Durch dessen Fallen stürzte dann auch der Sohn zu Boden. Beide Fußgänger konnten das Krankenhaus, in das sie vorsorglich zur Untersuchung eingeliefert worden waren, nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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