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POL-KI: 240409.2 Kiel: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf Holtenauer Hochbrücke

Kiel (ots)

Am frühen Montagnachmittag kam es auf der Holtenauer Hochbrücke zu einem Verkehrsunfall mit vermutlich zwei beteiligten Kraftfahrzeugen. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer eines Motorrades leicht. Mindestens ein unfallbeteiligtes Fahrzeug flüchtete unerlaubt vom Unfallort. Das Polizeibezirksrevier nahm die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Straßenrennens auf. Ob noch weitere Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt sein könnten, wird derzeit ermittelt.

Nach Zeugenaussagen fuhren ein PKW sowie ein Motorrad mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gegen 13:25 Uhr über die Prinz-Heinrich-Straße aus der Wik kommend in Richtung Holtenau auf die Bundesstraße 503 auf, sodass es sich vermutlich um ein illegales Straßenrennen gehandelt haben könnte. Der PKW sei auf der rechten Fahrbahn, das Motorrad auf der linken Fahrbahn gefahren.

Nach jetzigem Ermittlungsstand habe der Autofahrer die Honda zunächst rechts überholt und sie dann Richtung des linken Fahrbahnrands gedrängt, sodass es fast zu einer Berührung zwischen den Fahrzeugen gekommen sei. Der 35-jährige Fahrer des Motorrades habe aber eine Kollision mit der Leitplanke nicht mehr verhindern können und sei daraufhin gestürzt. Er verletzte sich leicht und kam vorsorglich in ein Kieler Krankenhaus. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der PKW entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Die Hochbrücke war in Fahrtrichtung Holtenau für die Unfallaufnahme und für Reinigungsarbeiten für knapp zwei Stunden zum Teil voll gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen soll es sich bei dem unfallbeteiligten PKW um einen grünen VW Kombi mit Plöner Kennzeichen (PLÖ-) gehandelt haben. Der VW soll augenscheinlich getunt und mit diversen Aufklebern beklebt gewesen sein. Ein weiterer Zeuge gab an, dass er anstelle des PKW einen weißen Transporter gesehen habe, der an dem Unfall beteiligt gewesen sein könnte.

Die ermittelnden Beamten des Polizeibezirksreviers suchen weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise, insbesondere zu den möglichen unfallbeteiligten Fahrzeugen, geben können. Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter 0431-160 1503 entgegen. Gegen die einzelnen Unfallbeteiligten ermitteln die Beamten wegen des Verdachts eines verbotenen Straßenrennens, einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch fehlerhaftes Überholen, einer fahrlässigen Körperverletzung sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Alina Kelbing

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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