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07.08.2019 – 12:17

Polizeipräsidium Rheinpfalz

POL-PPRP: Polizei warnt vor Anrufen von falschen Microsoft Mitarbeitern

Ludwigshafen (ots)

Am 06.08.2019, gegen 16:00 Uhr, rief ein unbekannter Mann bei einer 51-Jährigen aus Ludwigshafen an und gab sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus. Er bot ihr an, ein Update für 10 Euro zu verkaufen. Als die 51-Jährige darauf einging, übernahm er die Steuerung des PC´S per Remote-Desktop und schaltete ihren Bildschirm schwarz. Die Bezahlung der 10 Euro sollte per Überweisung stattfinden. Damit die 51-Jährige die benötigte TAN eintragen konnte, wurde der Bildschirm wieder eingeschaltet. Da die Überweisung nicht erfolgreich war, schlug der Anrufer vor, dass die 51-Jährige fünf 100 Euro ITunes Gutscheine besorge und diese ihm übermittele. Danach würde er eine Überweisung von 490 Euro auf ihr Konto veranlassen. Da dies der 51-Jährigen seltsam vorkam, beendete sie das Gespräch. Als sie daraufhin merkte, dass ihr Online Banking gesperrt war, rief sie ihre Bank an, die es ihr wieder freischaltete. Beim Überprüfen ihres Kontostandes bemerkte sie dann, dass unberechtigte Abbuchungen getätigt worden waren in Höhe von mehreren hundert Euro. Daraufhin ließ sie ihr Konto von der Bank sperren.

Die Polizei warnt eindringlich von falschen Microsoft Mitarbeitern am Telefon!

So schützen Sie sich:

   - Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert 
     Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter 
     bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie 
     einfach den Hörer auf. 
   -Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder 
Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) 
heraus. 
   -Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren 
Rechner beispielsweise mit der Installation einer 
Fernwartungssoftware. 

Wenn Sie betroffen sind:

   - Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn 
     runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner 
     unverzüglich betroffene Passwörter. 
   -Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm 
auf Ihrem Rechner löschen. 
   -Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, 
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. 
   -Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits 
getätigte Zahlungen zurückholen können. 
   -Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. 
   -Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden: 
https://www.microsoft.com/de-DE/reportascam/ 

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Rheinpfalz
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1035
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
Quelle zur Veröffentlichung frei.

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