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16.07.2019 – 11:26

Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Polizei Stuttgart und Regierungspräsidium Stuttgart geben bekannt: Nächster Stopp des landesweiten Präventionsprojekts "ACHTUNG?!" im Stadtgebiet Stuttgart

Stuttgart-Feuerbach (ots)

Extremismen und damit verbundene Radikalisierungsprozesse können viele Gesichter haben. Seien es rechte oder linke Ideologien, religiöser Fanatismus oder ausländische Konflikte. In einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft gilt es, die Werte für die sie steht, gegen alle Formen der Radikalisierung zu schützen. Auch die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass Aufklärung, Vorsorge und Ausdauer im Kampf gegen Extremismus einen gemeinsamen Nenner bilden, um ein Abdriften insbesondere junger Menschen in entsprechende Szenen zu verhindern beziehungsweise einen frühzeitigen Ausstieg zu ermöglichen. Hierfür wurde im Jahr 2015 das Präventionsprojekt "ACHTUNG?!" durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg zusammen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie weiteren kompetenten Partnern entwickelt und bis 2018 durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert. Auf Initiative der Regierungsfraktionen des Landtages ließ sich durch bereitgestellte Mittel aus dem Landeshaushalt das Projekt für die Jahre 2018 und 2019 fortsetzten. Die Gesamtkoordination des Projekts erfolgt durch das beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg angesiedelte Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex), welches das Projekt nach wissenschaftlichen Kriterien evaluiert und zur Information auch eine Internetseite eingerichtet hat: https://achtung.polizei-bw.de Für die Jahre 2018/2019 wird das Projekt somit landesweit an über 50 Schulen Halt gemacht haben. Davon alleine an fünf Schulen in Stuttgart. Bereits vor rund einem Jahr fiel in Stuttgart der Startschuss an der Elise-von-König-Schule in Stuttgart-Münster im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung. Zielgruppe des Projektes sind die Klassenstufe neun sowie Schülerinnen und Schüler von beruflichen Schulen. Ein zentraler Punkt bildet dabei das Theaterstück des Theaters Q-Rage. In diesem werden interaktiv die Themen religiös motivierter Extremismus, rechter Fanatismus und Radikalisierungsabläufe veranschaulicht. Der nächste Stopp des Projektes war die Louis-Leitz-Schule in Stuttgart-Feuerbach am Dienstag, 16.07.2019. Mit im Publikum saß, neben der Schulleitung sowie Berufsschülerinnen und Berufsschülern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, auch Polizeivizepräsident Thomas Berger vom Polizeipräsidium Stuttgart. "Extremismus und Radikalisierung sind hochsensible Themen. Ihre scheinbar anziehende Wirkung, gerade auf junge Menschen, darf nicht verharmlost und ignoriert werden", sagte Polizeivizepräsident Berger. "Erfolgreiche Prävention lebt von motivierten Partnern und lebendigen Ideen", so Thomas Berger weiter. Begleitet wurde die Theateraufführung von der mehrwöchigen Weltethos-Ausstellung. Bereits seit Ende Juni haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, anhand von Bildern und Motiven gemeinsame ethische Werte und Normen der Religionen aufzugreifen und auch im Unterricht aufzuarbeiten. Dabei werden die Lehrkräfte bei der Aufarbeitung der angesprochenen Themen auch von Mitarbeitenden der Landesstelle für politische Bildung unterstützt.

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