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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern

IM-MV: Innenminister Pegel: Geodaten sind Schlüssel für Verwaltung und Sicherheit

Schwerin (ots)

Der Minister für Inneres und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel wird am Montag (20. April 2026) das GeoSymposium 2026 eröffnen und würdigt insbesondere 25 Jahre Geoinformatik-Ausbildung in Neubrandenburg. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Mit Geoinformation messen, verstehen und managen" und feiert zugleich 25 Jahre Geoinformatik am Hochschulstandort Neubrandenburg.

"Geoinformation ist heute ein unverzichtbarer Teil der digitalen Grundausstattung unseres Landes. Wer planen, genehmigen, schützen oder im Krisenfall schnell handeln will, braucht aktuelle und verlässliche räumliche Daten", sagt Minister Christian Pegel und: "Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse, wachsender Anforderungen an Infrastruktur und Verwaltung sowie geopolitischer Unsicherheiten spielt die Geoinformatik eine Schlüsselrolle. Geodaten schaffen Lagebilder, machen Veränderungen sichtbar und helfen, auch unter Unsicherheit gute Entscheidungen zu treffen. Das erhöht die Reaktionsfähigkeit von Verwaltung, Katastrophenschutz und Sicherheitsbehörden erheblich."

25 Jahre Ausbildung mit Zukunft

Der Grundstein für die heutige Stärke wurde früh gelegt: Bereits 1992 startete an der Hochschule der Studiengang Vermessungswesen. 2000 folgte der Studiengang Geoinformatik.

Mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse im Jahr 2008 sowie der Reform zum Studiengang "Geodäsie und Messtechnik" im Jahr 2010 wurde das Angebot systematisch modernisiert und an internationale Standards angepasst. Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des englischsprachigen Masterstudiengangs Geomatik, der sich gezielt auch an internationale Studierende richtet.

"Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer klaren strategischen Entscheidung. Hier wurde früh erkannt, dass Geoinformation eine Schlüsselkompetenz für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft ist", so Pegel.

Aktuell sind mehr als 110 Studierende in den GEO-Studiengängen eingeschrieben: 43 Studierende im Bachelor Geodäsie und Messtechnik, 11 Studierende im Bachelor Geoinformatik, 58 Studierende im Master Geomatik.

"Gerade der starke Masterbereich zeigt, dass Neubrandenburg attraktiv ist. Das ist ein klarer Standortvorteil - und ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung im Land", fügt der Minister an.

Ein erheblicher Teil der Studierenden absolviert das Studium dual oder mit vertiefter Praxis. Je nach Jahrgang betrifft das rund 25 bis 50 Prozent. Diese enge Verzahnung von Hochschule, Verwaltung und Wirtschaft erleichtert den Berufseinstieg und stärkt die Bindung an Mecklenburg-Vorpommern.

"Wer schon während des Studiums in Landesbehörden oder Unternehmen mitarbeitet, bleibt häufig auch nach dem Abschluss hier. Das ist ein entscheidender Faktor, um junge Menschen nicht nur auszubilden, sondern sie auch langfristig für Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen. Das ist gelebte Fachkräftestrategie", verdeutlicht Christian Pegel.

Geoinformatik als Querschnittstechnologie

Das GeoSymposium 2026 verdeutlicht mit mehr als 25 Fachvorträgen die enorme thematische Breite der Geoinformatik - von Erdbeobachtung und Künstlicher Intelligenz über Geodateninfrastrukturen und Verwaltungsdigitalisierung bis hin zu Küstenschutz, Umweltmonitoring und Präzisionslandwirtschaft.

"Geoinformatik verbindet Datenmanagement, Analyse, Visualisierung und Entscheidungsunterstützung - und ist damit anschlussfähig für nahezu alle Bereiche von Staat und Wirtschaft", unterstreicht Minister Pegel.

Starkes Signal für den Standort MV

Mit dem GeoSymposium 2026 sendet Mecklenburg-Vorpommern ein klares Signal: "Das Land gestaltet die Zukunft der Geoinformation aktiv mit. Neubrandenburg ist ein authentischer und zukunftsfähiger Ort für diesen Austausch. 25 Jahre Geoinformatik stehen hier nicht für Rückblick, sondern für Aufbruch. Das ist gut für die Verwaltung, gut für die Wirtschaft - und gut für die Zukunft unseres Landes", sagt Christian Pegel abschließend.

Rückfragen bitte an:

Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

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