Der ADAC auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar
Ablenkung am Steuer, Promillegrenzen auf Fahrrädern und Pedelecs und Führerscheinprüfungen im Fokus
München (ots)
Vom 28. bis 30. Januar 2026 kommen in Goslar Expertinnen und Experten zusammen, um aktuelle Fragen des Verkehrsrechts zu diskutieren und im Anschluss Empfehlungen an Politik und Entscheidungsträger zu formulieren. Auch der ADAC ist beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag wieder vertreten.
In insgesamt acht Arbeitskreisen werden zentrale verkehrsrechtliche Themen behandelt. Der erste Arbeitskreis befasst sich mit der Vollstreckung von Bußgeldern aus dem EU-Ausland in Deutschland. Für den ADAC ist dabei entscheidend, dass auch bei EU-Bußgeldern das Schuldprinzip gilt und der tatsächliche Fahrer zur Verantwortung gezogen wird - nicht automatisch der Halter.
Im zweiten Arbeitskreis diskutieren die Expertinnen und Experten, wie Risiken durch alkoholisiertes Fahren mit Fahrrädern und Pedelecs reduziert werden können und ob hierfür eine zusätzliche Promillegrenze erforderlich ist. Aus Sicht des ADAC handelt es sich hierbei um eine wichtige und sachgerechte Diskussion. Der dritte Arbeitskreis widmet sich dem Unfallrisiko durch Ablenkung am Steuer. Dabei wird erörtert, welche Rolle sogenannte Handyblitzer und der Einsatz von künstlicher Intelligenz spielen können.
Auch die Führerscheinprüfungen spielen in Goslar eine Rolle. Thematisiert werden unter anderem die Durchfallquoten, das Anforderungsniveau der Prüfungen sowie Möglichkeiten zur Kostensenkung. Fahrsimulatoren, Online-Unterricht und digitale Lernformate können aus Sicht des ADAC einen sinnvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Fahrausbildung leisten.
Die ausführlichen Positionen des ADAC zu den einzelnen Arbeitskreisen gibt es unter presse.adac.de.
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