Alle Storys
Folgen
Keine Story von Frankfurter Rundschau mehr verpassen.

Frankfurter Rundschau

Vorzeitige Rente ist ungerecht

Frankfurt (ots)

Viele tun das, weil sie nach Jahrzehnten im Job einfach nicht mehr können. Andere tun es, weil sie es sich finanziell leisten können und den Ruhestand länger genießen wollen. Was den Einzelnen sehr gegönnt ist, schadet der Volkswirtschaft. So fallen Beitragszahlende vorzeitig weg, die zusätzliche Jahre aus der Rentenkasse versorgt werden müssen. Ein Rentensystem, das unter der Alterung der Gesellschaft ächzt, kann das nicht mehr lange verkraften. Deshalb gilt es, die Anreize für eine vorzeitige Rente einzuschränken und auf jene zuzuschneiden, die sie brauchen. Eine Option wäre, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Jahren nur noch unter bestimmten Bedingungen zu erlauben. Auch bei der Frührente nach 35 Jahren ließen sich die Abschläge erhöhen - für jene, die nicht aus triftigen Gründen auf einen vorzeitigen Ausstieg angewiesen sind. Umdenken sollten aber auch Unternehmen: Ihnen sollte daran gelegen sein, erfahrene Leute länger im Job zu halten, statt sie rauszudrängen.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Frankfurter Rundschau
Weitere Storys: Frankfurter Rundschau
  • 09.06.2026 – 16:27

    Frankfurter Rundschau zu politisch motivierter Gewalt: Alarmierende Bilanz des Hasses

    Frankfurt (ots) - Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein deutlicher Anstieg der Straftaten aus dem linken ...

  • 08.06.2026 – 16:05

    Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus

    Frankfurt (ots) - So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaftlichen Verbindungen, zu groß die ...

  • 07.06.2026 – 17:18

    Augen öffnen für den Krieg

    Frankfurt (ots) - In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den Überfall als notwendige "Militäroperation" zu verkaufen und Zweifel zu unterdrücken. Das muss man bedenken, wenn jetzt gestritten wird, ob zu viele Russinnen und ...