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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 05.04.2019 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Keiner will, dass die Briten noch an der Europawahl teilnehmen. Abgesehen von der Tatsache, dass man den Sinn weder der britischen noch der europäischen Bevölkerung und gewählten Parlamentariern klarmachen könnte, möchte die Gemeinschaft jeden weiteren Einfluss Londons auf die Politik der Europäischen Union vermeiden. Die Vorstellung, dass britische Abgeordnete einen Kommissionspräsidenten wählen und über das Budget der Gemeinschaft für die nächsten ...

  • 04.04.2019 – 17:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hackerattacke auf Bayer

    Halle (ots) - "Winnti" beweist: Jedes Unternehmen muss jederzeit mit einem Cyberangriff rechnen und sich ausreichend davor schützen - koste es, was es wolle. Das allerdings passiert viel zu selten. Selbst Großkonzerne laden fahrlässig dazu ein, von Hackern ausgeforscht zu werden. Wer seinen wertvollsten Rohstoff - Patente, Ideen, Baupläne - nicht ausreichend vor fremden Blicken schützt, wird schon in Kürze ...

  • 04.04.2019 – 17:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Bundestag

    Halle (ots) - Der AfD ist dieses Amt nun zum insgesamt sechsten Mal verweigert worden. Dreimal dem Abgeordneten Albrecht Glaser, dreimal der Abgeordneten Mariana Harder-Kühnel. Das ist eine Premiere in der Geschichte der Bundesrepublik. Und es ist das gute Recht der Abgeordneten, so zu agieren. Der Anspruch jeder Fraktion auf einen Posten im Präsidium steht dem freien Mandat der Abgeordneten entgegen. Eine Wahl ist eine ...

  • 03.04.2019 – 19:15

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ost-MP-Treffen

    Halle (ots) - Endlich wird die Lage ungeschönt zur Kenntnis genommen. Und endlich wird auch über Problemlösungen gesprochen. Das alles geschieht nicht ohne Grund. Denn der Unmut in Ostdeutschland ist nicht mehr zu leugnen. Und in der zweiten Jahreshälfte stehen hier drei Landtagswahlen an. Alle Parteien haben viel zu gewinnen - und zu verlieren. Zunächst geht es - wie immer - um Geld. Geld für die Strukturhilfen ...

  • 02.04.2019 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Grindel

    Halle (ots) - Grindel war angetreten, um den größten Sportverband der Welt nach dem Skandal um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006, dem sogenannten Sommermärchen-Skandal, aus der Krise zu führen. Aber wie soll das gehen, wenn einer wie er neue Werte vermitteln will? Einer wie er, der offenbar von einer unangenehmen Eitelkeit bewegt wird. Einer wie er, der offenbar gern den Lässigen gibt, aber nicht lässig ist. Einer wie er, der am Ende schlicht nicht das notwendige ...

  • 02.04.2019 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Es ist gewiss nachvollziehbar, dass Böhmermann sich über Merkel ärgert. Sie hatte das Gedicht in einem Telefonat mit der türkischen Regierung "bewusst verletzend" genannt. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte öffentlich über die Bewertung berichtet. Später bezeichnete die Kanzlerin ihre Aussage als Fehler. Allein schon aus diesem Grund wird sie ihre Aussage nicht wiederholen. Gleichwohl sollte ...

  • 02.04.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Nord/LB - Sachsen-Anhalt Rettung mit Schulden

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt soll seinen Beitrag zur Rettung der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) über neue Schulden bezahlen. Darauf hat sich Landesfinanzminister André Schröder (CDU) festgelegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Schröder vollendet damit einen Kurswechsel: Frisches Geld aus dem Landeshaushalt ...

  • 01.04.2019 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Strompreisen

    Halle (ots) - Die Stromsteuer, die einst zu Sparsamkeit ermuntern sollte, hat sich längst überlebt. Die Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren darf nicht länger nur von Verbrauchern und Unternehmen getragen werden, die als nicht-energieintensiv gelten. Das muss über die allgemeinen Steuereinnahmen finanziert werden. Die Förderung der Erneuerbaren ist dringend nötig. Zwar haben wir im Strommix schon einen Anteil von ...

  • 01.04.2019 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

    Halle (ots) - Für die Zukunft der Ukraine könnte es erhebliche Konsequenzen haben, sollte Selenski tatsächlich gewählt werden. Der Komiker hat im Stil des Reality-TV-Stars und "Dealmakers" Donald Trump bereits angekündigt, er werde sich als Präsident erst einmal mit Putin an einen Tisch setzen und hören, was der russische Kollege so erwarte. Dann werde er seine eigenen Erwartungen nennen, und am Ende werde man sich ...

  • 29.03.2019 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Egal, was einem noch an Möglichkeiten einfällt - Theresa May wollte es nicht. Sollte sie am 10. April noch im Amt sein, steht ihr nicht weniger als ein demütigender Gang nach Canossa bevor. Welch ein Scheitern der stolzen Briten, die doch so selbstbewusst von einer Renaissance der alten Größe träumten. Die EU hat die Nase voll. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte, dann konnte sie jeder an den kargen Reaktionen ablesen. Erst vor einer Woche ...

  • 29.03.2019 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rüstungsexporten

    Halle (ots) - Die Bundesregierung kündigt an, gemeinsame europäische Waffenexporte an Riad zumindest unter bestimmten Bedingungen wieder zu erlauben. Zum einen will sich Deutschland bei seinen EU-Partnern "dafür einsetzen", dass exportierte Rüstungsgüter nicht im Jemen-Krieg verwendet werden. Zum anderen sollen in den nächsten neun Monaten "keine endmontierten Rüstungsgüter" aus Gemeinschaftsprojekten ausgeliefert ...

  • 29.03.2019 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Fußball und Risikospielen

    Halle (ots) - Ohnehin stimmt die Grundsatzentscheidung der Leipziger Richter mit dem überein, was die überwiegende Mehrheit der Deutschen denkt: dass Vereine, die unfassbare Summen für Transfers und Gehälter ausgeben und trotzdem noch satte Überschüsse erwirtschaften, in der Lage sein müssen, einen Obolus zu entrichten für die Absicherung einzelner Spiele. Das gilt umso mehr, weil viele Menschen fußballbegeistert ...

  • 28.03.2019 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahnbilanz

    Halle (ots) - Mag man nun auch versuchen, mit Rekord-Investitionen die Basis für mehr Qualität, Pünktlichkeit und Service zu legen. Es ist offen, ob das mittelfristig gelingt und mit einer überzeugenden Digitalisierungsoffensive einhergeht. Von kurzfristigen Erfolgen wie der Tatsache, dass die Pünktlichkeit im Fernverkehr im Februar wieder die 80-Prozent-Marke überschritten hat, sollte man sich nicht täuschen ...

  • 28.03.2019 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

    Halle (ots) - Poroschenko, der sich am 31. März gern wiederwählen lassen würde, hat auf ganzer Linie versagt. Den ersten und vielleicht schon entscheidenden Fehler beging er 2014 noch in der Wahlnacht, als er seinen Generälen freie Hand für eine Militäroperation in den Separatistengebieten ließ. Poroschenko hat 2014 einen Krieg mit dem übermächtigen Nachbarn forciert, der mittlerweile fast 13 000 Todesopfer ...

  • 28.03.2019 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

    Halle (ots) - Bayer-Chef Werner Baumann hatte bei der Übernahme bekräftigt, der Konzern werde sich an höchste ethische, ökologische und soziale Standards halten. Bei dem Deal spielte aber die entscheidende Rolle, was Manager "industrielle Logik" nennen. Monsanto gehört zu den dominierenden Konzernen bei gentechnisch verändertem Saatgut und der Agrar-Chemie. Ein Geschäft, das gigantische Gewinne verspricht. Der ...

  • 28.03.2019 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Theresa May, die unglücklich agierende, aber beharrliche Premierministerin, kündigte sogar ihren Rückzug von der Regierungsspitze an, sollte das in den kommenden Tagen zu einer Mehrheit für den Deal führen, den sie mit der EU geschlossen hat. Vielleicht klappt das, vielleicht auch nicht. Dass Mays Gegner, Ex-Außenminister Boris Johnson und Hardcore-Brexit-Vertreter Jacob Rees-Mogg, signalisieren, sie würden wegen der Rücktrittsankündigung womöglich ...

  • 27.03.2019 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Verfassungsschutz und Beobachtung von Kindern

    Halle (ots) - Absolut nachvollziehbar ist der ebenfalls bestehende Wunsch des Inlandsgeheimdienstes, auf die verschlüsselte Kommunikation in Messenger-Diensten zurückgreifen zu dürfen, wenn Extremisten sich dort zu Gewalttaten verabreden. Gleiches gilt für sogenannte Online-Durchsuchungen auf IT-Geräten. Das Innenministerium hat Recht, wenn es darauf verweist, ...

  • 27.03.2019 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rüstungsexporten

    Halle (ots) - Grundsätzlich ist die Entscheidung der Bundesregierung, nach dem Mord am Regime-Kritiker Jamal Khashoggi die Waffenexporte nach Saudi-Arabien einzufrieren, nachvollziehbar. Das Regime in Riad verdient es nicht, vom Westen mit Waffen ausgestattet zu werden. Wenn die Bundesregierung diese Haltung konsequent verfolgen würde, dann wäre das eine streitbare Position. Aber es wäre eine Position. Das würde dann ...

  • 27.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Kriminalität/ Sachsen-Anhalt/ Geldwäsche für den Terror?

    Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalts Finanzermittler müssen immer wieder Hinweise auf Geldwäsche prüfen, in denen es potenziell um Terrorfinanzierung geht. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Die zentrale Financial Intelligence Unit (FIU) in Berlin leitete in zwei Jahren 23 solcher Verdachtsfälle an das ...

  • 26.03.2019 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Urheberrecht

    Halle (ots) - War der Preis zu hoch, weil zumindest indirekt Uploadfilter als einzige technische Lösung übrigbleiben, damit Plattform-Betreiber ihrer Verantwortung gerecht werden? Es wurde ein falsches Spiel gespielt, weil nur wenige fragten, warum Youtube, Facebook und Google so offensiv gegen das Gesetz polemisierten, obwohl sie längst mit Uploadfiltern arbeiten. Wer befürchtet, die Anbieter würden nun aus lauter ...

  • 26.03.2019 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Verkehrswende

    Halle (ots) - Die lasche Verkehrs- und Klimapolitik zeugte von Angst. Nicht vor dem Klimawandel, sondern Angst vor dem Wähler. Ein anti-ökologischer Populismus greift um sich. Auf der Straße zeigt er sich in Gestalt der Gelbwesten-Proteste, in den Parlamenten spiegelt er sich in der wachsenden Zahl von Klimawandel-Leugnern. Die Befürchtung des Verkehrsministeriums und weiter Teile der Bundesregierung ist, diese ...

  • 26.03.2019 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ende der Zeitumstellung

    Halle (ots) - Selten hat etwas die Menschen in Europa derart bewegt, wie die Umstellung der Uhren auf Sommer- und später zurück auf die Normalzeit. Jedwede Befindlichkeit dazu wurde teilweise ausgetragen wie eine kleine Schlacht. Anhängern langer, heller Sommerabende flogen die Schlafprobleme empfindlicher Menschen um die Ohren. Jene, die schon immer wussten, dass die Sommerzeit keine Energie spart, standen neben ...

  • 26.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Kampf gegen Masern/ Sachsen-Anhalts Kinderärzte fordern Impfpflicht

    Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalts Kinderärzte fordern im Kampf gegen Masern eine Impfpflicht für Kinder und stellen sich damit hinter einen Vorstoß des Bundes. "Die Masern müssen endlich ausgerottet werden", sagte Ludwig Patzer, Kinderarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara in Halle, der in Halle ...

  • 26.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/ Investorenkonferenz für Kohle-Ausstieg

    Halle (ots) - Halle - Eine Investorenkonferenz im Frühsommer 2019 soll nach Plänen von Sachsen-Anhalts Landesregierung den Strukturwandel im Mitteldeutschen Kohlerevier anstoßen. "Die Energie- und Bergbauunternehmen, aber auch Chemiefirmen aus der Region sollen daran teilnehmen", sagte Ministerpräsident Reiner ...

  • 26.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/ Ostdeutsche Chemie erwartet Stagnation

    Halle (ots) - Halle. Die ostdeutsche Chemieindustrie erwartete 2019 ein schwaches Jahr mit stagnierenden Umsätzen. "Laut ifo-Institut sind die Geschäftserwartungen unserer Unternehmen alarmierend eingebrochen. Der Ausblick scheint so schlecht wie seit vier Jahren nicht mehr", sagte Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin der Nordostchemie, der in Halle ...

  • 25.03.2019 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Meisterzwang

    Halle (ots) - Über all die Jahre nach der Reform war aber zu beobachten, dass viele der neuen Betriebe wenig Substanz zu bieten hatten. Meist waren es Ein-Mann-Firmen, es kam zu Preisdumping, häufig zu Insolvenzen, es wurde mangels Befähigung nicht ausgebildet. Meisterbetriebe hingegen erwiesen sich als stabiler und sind eine Säule hochwertiger Berufsausbildung. Dies durch eine Reform der Reform zu stärken, ist ein ...

  • 25.03.2019 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kreuzfahrten

    Halle (ots) - Warum führen so viele dieser Touren mittlerweile auch gen Nord- und Südpol - dort, wo das Eis schmilzt, weil wir mit Treibhausgasen aus Autos, Flugzeugen und Schiffen den CO2-Gehalt in der Luft erhöhen und die Atmosphäre aufheizen? Unsere Lebensweise ermöglicht es uns allen, an die Polkappen vorzudringen. Indem wir diese Möglichkeiten nutzen, zerstören wir sie weiter. Nein, die "Viking Sky" ist nicht ...

  • 25.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: ICE-Neubautrasse/ Bahn bremst Güterzüge aus

    Halle (ots) - Halle. Die ICE-Schnellfahrstrecke Berlin-München ist für Güterzüge abschnittsweise zu steil. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt "Einschränkungen für den Güterverkehr" auf der zehn Milliarden Euro teuren Vorzeigetrasse eingeräumt. Dort ist noch kein einziger ...

  • 24.03.2019 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Europawahl

    Halle (ots) - Es ist das Kernproblem der deutschen Europapolitik: So lange alles schön abstrakt bleibt, sind alle Parteien - mit Ausnahme der AfD - begeisterte Europäer. Sobald es aber ans Eingemachte geht, sobald die Interessen der Wirtschaft oder gar der deutschen Steuerzahler betroffen sind, ist es mit der Europabegeisterung vorbei. Mit einer solchen Politik ist kein Staat zu machen, und schon gar nicht ein ...