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POL-MK: Falsche Polizeibeamte erbeuten bei Seniorin fünfstellige Summe
Beim Einkaufen bestohlen
Randalierer schlägt Scheibe ein

Lüdenscheid (ots)

Falsche Polizeibeamte erbeuten bei Seniorin fünfstellige Summe

Nach der angeblichen Festnahme einer rumänischen Bande haben Betrüger in den vergangenen Tagen in Lüdenscheid eine fünfstellige Summe erbeutet. Es begann mit einem Anruf, der angeblich von der Polizei kommen sollte. Die Liste der betrogenen Senioren ist wieder einen Namen länger. Diesmal fiel eine 83-jährige Dame aus Lüdenscheid auf die Betrugsmasche "falsche Polizeibeamte" herein. Es begann am Donnerstag, 11.08.2022, mit der alt bekannten Lügengeschichte, die immer wieder gerne am Telefon erzählt wird: Eine angebliche Polizeibeamtin rief am Vormittag an und erzählte etwas von einer festgenommenen rumänischen Bande. Diese Bande soll eine Liste mitgeführt haben, auf der Namen älterer, vermögender Damen stünden - darunter der Name der 83-Jährigen. Eine Frau auf dieser Liste sei bereits überfallen worden. Die Täter würden mit Bankmitarbeitern zusammenarbeiten. Deshalb dürfe sie keinem Bankmitarbeiter trauen. Um die Bankmitarbeiter zu überführen, benötigte man Geldscheine der Seniorin. Sollten die Bänker Verdacht schöpfen, sollte sie erzählen, dass sie Geld für eine größere Anschaffung benötige. Während des Gespräches verband die Betrügerin die Seniorin auch mit ihrem angeblichen Chef, der von den angeblichen Ermittlungen erzählte. Zum Ende des Gespräches teilte man ihr mit, dass man sich nochmal bei ihr melde und dann die genaue Vorgehensweise, wie sie das Geld der Polizei übergeben soll, absprechen würde. Am Freitagvormittag meldete sich die falsche Polizeibeamtin wieder und forderte die Seniorin auf, das Geld von ihrer Bank zu holen. Die Seniorin sollte den Hörer neben dem Telefon liegen lassen. So könne man hören, wenn jemand Fremdes in ihre Wohnung eindringen würde. Kurz nach der Rückkehr von der Bank stand ein Bote an der Wohnungstür und nahm das Geld in Empfang. Der Bote wird wie folgt beschrieben:

   -	Circa 20-25 Jahre alt

- deutscher Phänotyp - "sympathische, aufgeschlossene Art" - gepflegtes Erscheinungsbild - kurze, dunkle Haare - langärmliges dunkles Shirt - dunkle Hose - Mund-Nasen-Schutz - leise Aussprache - sprach Hochdeutsch Über das Wochenende meldete sich Betrügerin immer mal wieder, um sich nach der Seniorin zu erkundigen. Am Montag und Dienstag meldete sie sich erneut und forderte ihr Opfer auf, weiteres Geld zur Überprüfung zu holen. Das tat die Frau. Beide Male kam wieder der Bote vorbei und holte es an der Wohnungstür ab. Während des Gespräches am Dienstag teilte die falsche Polizeibeamtin mit, dass sie jetzt kein Geld mehr von der Betroffenen bräuchten. Sie hätten dank der Hilfe der Frau die Täter festnehmen könne. Ihr Geld bekomme sie in den nächsten Tagen wieder. Als die Seniorin darauf am Dienstag mit ihrem Sohn telefonierte und von ihrer Mithilfe bei den Ermittlungen der Polizei erzählte, schaltete der Sohn die echte Polizei ein. Diese rät dringend davon ab, sich überhaupt auf solche Anrufe einzulassen. Keinesfalls sollte Auskunft gegeben werden über vorhandenes Vermögen, Bankverbindungen oder Familienverhältnisse. Die Polizei nimmt kein Geld in "Verwahrung" und prüft auch keine Geldscheine. (wib)

Beim Einkaufen bestohlen

Einer 86-jährigen Lüdenscheiderin wurde am Dienstagmorgen beim Einkaufen in einem Lebensmittelgeschäft an der Altenaer Straße die Geldbörse gestohlen. Sie hatte die Geldbörse während ihres Einkaufes gegen 09:45 in einem Seitenfach ihres Einkaufskorbes. Der Korb stand in dem Einkaufswagen. Die Polizei warnt weiter vor Taschendieben vor allem in Discountern. Deshalb sollten Kunden ihre Wertgegenstände möglichst dicht am Körper tragen. Sachdienliche Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei in Lüdenscheid entgegen. (wib)

Randalierer schlägt Scheibe ein

Ein 19-jähriger Lüdenscheider schlug am Dienstagabend, gegen 23 Uhr, gegen die Eingangstür eines Wohnhauses in der Straße Unterm Freihof und zerstörte diese dadurch. Der 19-jährige konnte durch die alarmierten Polizisten im Kellerbereich des Hauses angetroffen werden. Der Beschuldigte war aggressiv und stark alkoholisiert. Die weitere Nacht verbrachte er im Polizeigewahrsam. (wib)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1223
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
http://maerkischer-kreis.polizei.nrw

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