POL-DA: Gernsheim: Schmuck und Münzen an falsche Polizeibeamte übergeben
Gernsheim (ots)
Kriminelle haben am Donnerstag und Freitag (02./03.04.) mit der Betrugsmasche "Falsche Polizeibeamte" Beute gemacht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Eine Seniorin aus der Magdalenenstraße erhielt am Donnerstagabend einen Anruf von bislang noch unbekannten Tätern, die sich als Polizisten ausgaben. Sie gaukelten der Frau vor, dass wegen Ermittlungen im Zusammenhang mit Einbrüchen in der Nachbarschaft zur Sicherheit ihre Wertsachen sichergestellt und abgeholt werden müssten. Die Frau übergab in der Folge im Zeitraum bis Freitagvormittag in zwei Fällen unter anderem Goldschmuck und Sammlermünzen an einen Abholer. Der Kriminelle war 1,60 bis 1,70 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt und kräftig. der Unbekannte war mit einer dunkelblauen Steppjacke sowie dunklen Jeans bekleidet. Es könnte sich laut Angaben der Seniorin um einen Osteuropäer gehandelt haben. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06151/969-0 bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums in Darmstadt (ZE 40) zu melden.
Immer wieder kontaktieren Betrüger gezielt lebensältere Mitmenschen und machen ihnen am Telefon weis, die Polizei hätte in der Nachbarschaft eine Diebesbande festgenommen oder es wäre in der Nähe zu einem Raubüberfall gekommen. Die Kriminellen versuchen im Anschluss, die Bürgerinnen und Bürger mit der erfundenen Geschichte zu verunsichern und so Informationen zum Hab und Gut des Angerufenen zu erhalten. Im Anschluss fordern die Betrüger im Rahmen einer Übergabe die Herausgabe von Wertsachen.
Zu solchen Anrufen warnt die Polizei und gibt folgende wichtige Hinweise:
Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu Ihren Lebensverhältnissen preis. Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten. Polizeibeamte fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken. Die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher. Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110.
Rückfragen bitte an:
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