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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern

LKA-MV: Gemeinsame Pressemitteilung vom LKA MV und dem LfDI MV zum Cyberangriff auf die BDH-Klinik in Greifswald.

Rampe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung vom Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern und dem Landesdatenschutzbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) zum Cyberangriff auf die BDH-Klinik in Greifswald.

Wichtiger Hinweis für ehemalige Patienten der BDH Klinik Greifswald

Im Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf die BDH-Klinik in Greifswald im Februar 2026 werden aktuell Patienten unberechtigterweise per E-Mail angeschrieben, die dort in Behandlung waren. Die Täterschaft nutzt die entwendeten Patientendaten der BDH-Klinik, um auf Betroffene durch Erpressung einzuwirken.

Der LfDI MV und das LKA MV raten dringend, folgende Hinweise zu beachten:

   - Seien Sie skeptisch und reagieren Sie nicht auf Nachrichten der 
     Täterschaft, weder per E-Mail, Telefon, Messenger oder anderen 
     Kommunikationskanälen. Damit würden Sie Ihre Kontaktdaten 
     bestätigen und sich für den/die Erpresser weiter ansprechbar 
     machen.
   - Gehen Sie auf keine Geldforderung ein und leisten keine 
     Zahlungen an die Täterschaft. Es ist davon auszugehen, dass eine
     Vielzahl von Patientendaten bereits veröffentlicht wurden. Eine 
     Zahlung an Kriminelle garantiert keine Löschung der unrechtmäßig
     veröffentlichten Daten. In der Regel folgen weitere Forderungen 
     von denselben Tätern oder von anderen Kriminellen, denen die 
     Daten weitergegeben wurden.
   - Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge und klicken sie auf keine Links 
     in E-Mail-Nachrichten. Anhänge oder Links sind häufige 
     Angriffswege, über die Schadsoftware ausgeführt bzw. 
     heruntergeladen werden kann.
   - Sollten Sie eine E-Mail-Nachricht der Täterschaft erhalten und 
     erpresst werden, erstatten Sie Anzeige über die Onlinewache der 
     Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern 
     https://portal.onlinewache.polizei.de/ und fügen Sie nach 
     Möglichkeit die E-Mail-Nachricht der Täterschaft an. Anzeigen 
     können selbstverständlich auch bei jeder Polizeidienststelle 
     erstattet werden.

Weitere Informationen zum diesbezüglichen strafrechtlichen Ermittlungskomplex können aus ermittlungstaktischen Gesichtspunkten zurzeit nicht erfolgen. Rückfragen hierzu wären an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Rostock zu richten.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern vom 25.02.2026: "Erneut Cyberangriff auf Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern - LfDI MV rät Bürgerinnen und Bürgern zur erhöhten Vorsicht" unter https://www.datenschutz-mv.de/presse/?id=218034&processor=processor.sa.pressemitteilung

Rückfragen an

Kontakt Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern Telefon: 0385 59494-56 E-Mail: presse@datenschutz-mv.de

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Niels Borgmann
Telefon: 03866 64 8700
E-Mail: presse@lka-mv.de
http://www.polizei.mvnet.de

Original-Content von: Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern, übermittelt durch news aktuell

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