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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Steinbach: Linksfraktion verhöhnt Menschenrechte

Berlin (ots)

Anlässlich der Debatte um die Leugnung des
Völkermordes an den Armeniern durch den Abgeordneten der 
Linksfraktion Hakki Keskin erklärt die Sprecherin für Menschenrechte 
und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach 
MdB:
Die Debatte um die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern 
durch den Abgeordneten der Linksfraktion, Hakki Keskin, nimmt 
groteske Züge an. Der stellvertretende Fraktionschef der 
Linksfraktion, Bodo Ramelow warf laut Agenturberichten dem Zentralrat
der Armenier vor, die Opfer "völlig ohne Augenmaß zu 
instrumentalisieren". Mit der Anschuldigung, der Zentralrat der 
Armenier tabuisiere alle Versuche, die Ereignisse in ihrem 
geschichtlichen Zusammenhang objektiv zu beurteilen, versucht die 
Linksfraktion, von den skandalösen Äußerungen ihres Mitgliedes Keskin
abzulenken. Eine Bundestagsfraktion, die für sich in Anspruch nimmt, 
Hüterin der Menschenrechte zu sein, entblößt sich mit einer solchen 
Haltung selber. Der Verweis Ramelows auf "eine Vorgeschichte" ist wie
bei jeder Art von Menschenrechtsverletzung die gängige. Hiermit soll 
offensichtlich der Versuch unternommen werden, sich der Verantwortung
zu entziehen. Ein Denken in den Kategorien der Blutrache ist jedoch 
völlig inakzeptabel.
Mit der Einlassung Keskins, dass es sich bei dem Massaker an den 
Armeniern 1915/1916 zwar um Vertreibungen, jedoch nicht um Genozid 
gehandelt habe, verschließt dieser die Augen vor der historischen 
Wahrheit und stellt sich gleichzeitig in den Dienst der "Türkischen 
Gemeinde in Deutschland", dessen Vorsitzender er ist. Die Türkei 
weigert sich seit Jahrzehnten, die historische Verantwortung für den 
Genozid an den Armeniern zu übernehmen. Türkische Schulbücher blenden
die Ereignisse ganz aus.
Wie zynisch die Haltung Keskins ist, zeigt allein die Tatsache, 
dass die beiden PDS-Abgeordneten Pau und Lötzsch der 
Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages aus dem Jahre 2005 
zugestimmt hatten.
Als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte der 
Unionsfraktion fordere ich deshalb den Abgeordneten Keskin auf, sich 
endlich mit historisch erwiesenen Tatsachen auseinanderzusetzen.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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