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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Schmidt: Sicherheit unserer Soldaten bereitet uns Sorge

Berlin (ots)

Zur Übernahme des Kommandos der internationalen
Schutztruppe für Afghanistan durch Deutschland und die Niederlande
erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB:
Grundsätzlich begrüßen wir, dass Deutschland und die Niederlande
gemeinsam für das nächste halbe Jahr das Kommando über die
internationale Schutztruppe für Afghanistan und damit Verantwortung
übernehmen. Beide Staaten setzen damit ein deutliches Zeichen im
Kampf gegen den Terrorismus und beim Wiederaufbau einer
demokratischen Ordnung in Afghanistan.
Gleichzeitig bereitet uns die Sicherheit unserer Soldaten große
Sorge. Schon heute ist die Sicherheitslage in Kabul stark angespannt.
Darüber hinaus gibt es Hinweise auf Terrorangriffe verbliebener
Taliban und einzelner Warlords. Diese Gefahr dürfte sich bei einer
Zuspitzung der Lage im Irak noch verschärfen. Zudem ist Deutschland
nicht in der Lage, seine Soldaten und Zivilisten ohne fremde Hilfe zu
evakuieren. Hier werden die bestehenden Mängel im Lufttransport
deutlich. Sollte eine Evakuierung notwendig werden, sind die
Deutschen auf die Hilfe der USA angewiesen - ein Partner, dessen
Geduld Deutschland gerade stark strapaziert.
Noch immer ist auch unklar, wer das Kommando der ISAF in einem
halben Jahr übernimmt. Verteidigungsminister Struck wollte diese
Frage eigentlich schon bei der Sicherheitskonferenz in München
klären. Anscheinend ist ihm das nicht gelungen. Mit seiner
derzeitigen Verweigerungshaltung in der Nato ist Deutschland in
keiner guten Position, um das Bündnis zu einer Kommandoübernahme zu
bewegen. Wir schlagen der Bundesregierung vor, bei Frankreich zu
sondieren, ob es zu einer Übernahme bereit ist.
Wegen dieser Unsicherheit ist es dringend notwendig, diese Fragen
so schnell wie möglich zu klären. Ansonsten könnte das zu großer
Unsicherheit unter unseren Soldaten führen - und nicht zuletzt auch
zu weiteren Auseinandersetzungen unter den Bündnispartnern.
Wir fordern die Bundesregierung auf, die Gefahren des Einsatzes
ernst zu nehmen und sie nicht als "unnötige Dramatik"
herunterzuspielen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung
sicherstellen, dass die Zusammenarbeit mit den USA - auch bei einer
Konzentration der USA auf den Irak - in Afghanistan gesichert ist.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
E -Mail: fraktion@cducsu.de

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