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Hinschauen statt wegsehen: SAT.1 stellt Thementag zu häuslicher Gewalt in Zusammenarbeit mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in Berlin vor

Hinschauen statt wegsehen: SAT.1 stellt Thementag zu häuslicher Gewalt in Zusammenarbeit mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in Berlin vor Wenn Gewalt in der Familie zum Alltag wird, sind Politik und Medien in der sozialen Verantwortung: Daher holten SAT.1 und das Bundesministerium für Familie,... mehr

Unterföhring (ots) - 26. März 2015. Wenn Gewalt in der Familie zum Alltag wird, sind Politik und Medien in der sozialen Verantwortung: Daher holten SAT.1 und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gestern das gesellschaftliche Thema häusliche Gewalt aus der Tabuzone in den öffentlichen Fokus. Vor über 140 Gästen präsentierte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zuerst die aktuellen Zahlen des 2013 eingerichteten Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen". Im Anschluss zeigte SAT.1 das TV-Drama "Die Ungehorsame" (Sendetermin: 31.3.2015, 20:15 Uhr). Der Film zeigt auf dramatische Weise, wie eine junge Frau, gespielt von Felicitas Woll, Opfer häuslicher Gewalt wird. In der anschließenden Talkrunde, moderiert von SAT.1-Nachrichten -Anchor Marc Bator und mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, den Filmschaffenden und Hauptdarstellern hochkarätig besetzt, machte SAT.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow deutlich, warum sich sein TV-Sender beim Thema häusliche Gewalt mit einem Thementag engagiert: "Mehr als jede vierte Frau ist in Deutschland von häuslicher Gewalt betroffen. Eine erschreckende wie unglaubliche Zahl. Es ist uns ein Anliegen, mit dem SAT.1-Thementag auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. In einer von uns in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage glauben 79 Prozent, dass ein solcher Tag im Fernsehen Betroffene tatsächlich motivieren kann, sich Hilfsangebote zu suchen. Daher ist es uns ein großes Anliegen, bei einem so wichtigen gesellschaftspolitischen Thema mit dem zuständigen Bundesministerium zusammenarbeiten zu können, auch um u.a. die Bekanntheit des Hilfetelefons zu steigern."

Und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärte in dieser Runde: "Immer mehr gewaltbetroffene Frauen wenden sich an das bundesweite Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'. Die Zahlen zeigen, wie sehr dieses Beratungsangebot gebraucht wird. Zu jeder Tages- und Nachtzeit rufen Frauen unter 08000 - 116 016 beim Hilfetelefon an und erhalten dort direkt und ganz praktisch Unterstützung - anonym und in vielen Sprachen. In dieser Form ist das Angebot einmalig". Die aktuelle Forsa-Umfrage unterstreicht die Aussage von Manuela Schwesig: 60 Prozent der befragten Frauen, vor allem Höhergebildete zwischen 18 und 49 Jahren, würden die Möglichkeit einer anonymen Krisenhotline wie das Hilfetelefon nutzen. Und Nicolas Paalzow fügt hinzu: "Wenn wir damit einen Beitrag leisten können, häusliche Gewalt zu verhindern oder zu reduzieren, rechtfertigt das unsere Anstrengungen und ist gleichzeitig Auftrag für weitere Projekte in der Zukunft."

Der SAT.1-Thementag "Häusliche Gewalt" am Dienstag, 31. März 2015, im Überblick: - ab 5:00 Uhr: SAT.1-Frühstücksfernsehen mit Felicitas Woll - um 20:15 Uhr: das TV-Drama "Die Ungehorsame" - um 22:15 Uhr: Die SAT.1- Dokumentation "Verdammt verliebt - Mein Ausweg aus der Ehehölle"

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