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Mitteldeutsche Zeitung: Antidiskriminierungsgesetz
Böhmer verteidigt schwarz-roten Kompromiss

Halle (ots)

Halle. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang
Böhmer (CDU) hat die jüngste Vereinbarung der Großen Koalition zum 
Antidiskriminierungsgesetz gegen Kritik aus den eigenen Reihen 
verteidigt. "Das ist das Ergebnis eines Koalitionsgesprächs, wo jede 
Seite jeder anderen Seite in einigen Punkten entgegengekommen ist, 
damit es eine Lösung gibt", sagte er der in Halle erscheinenden 
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Politik ist die Kunst 
des Möglichen. Das ist nun einmal so in einer Koalition. Das ist ein 
ganz typisches Kompromisspapier." Böhmer übte seinerseits indirekt 
Kritik an den Kritikern: "Ich habe zur Kenntnis genommen, dass sich 
einige Kollegen dazu geäußert haben, die bei den Gesprächen auch 
nicht dabei waren und die die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt noch 
gar nicht kennen konnten. Darüber ist im Präsidium ziemlich 
ausführlich gesprochen worden. Am Ende hat niemand behauptet, dass er
es besser gemacht hätte."

Rückfragen bitte an:

Mitteldeutsche Zeitung
Markus Decker
Parlamentsredaktion
Tel.: 030/2888 1415

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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