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Das Verbrechen an Katrin Jarosch - einem der ältesten Verbrechen in M-V ist aufgeklärt?!

Das Verbrechen an Katrin Jarosch - einem der ältesten Verbrechen in M-V ist aufgeklärt?!
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Bis heute beschäftigt eines der ältesten unaufgeklärten Verbrechen, der Fall der 13jährigen Katrin Jarosch, die 1989 spurlos verschwand, die Menschen in ihrer Region. Nachdem die offiziellen Ermittlungen abgeschlossen und die Akten archiviert worden waren, werden sie nun hoffentlich wieder aufgenommen, nachdem Günter Rohwedel, der vom Vater beauftragte Privatdetektiv a. D., seine Ermittlungen abgeschlossen und seine Ergebnisse den zuständigen Behörden vorgelegt hat.

Im Fall der seit 1989 verschwundenen Katrin Jarosch musste sich Günter Rohwedel u.a. mit der Problematik und der Kraft des „Verdrängens“ auseinandersetzen.

"Die Tötung eines Menschen, ob fahrlässig, im Affekt oder geplant, ist eine unfassbare Gewalttat. Ein Leben wurde ausgelöscht und fügt Angehörigen unsagbares Leid zu. Aber auch der Täter ist selbst seelischen Belastungen ausgesetzt. Versucht er seine Tat zu verheimlichen, zu vertuschen oder zu verdecken, ist auch für ihn die Verdrängung ein probates Mittel, das mit dem Beiseiteschieben, dem Abwehren und der Verheimlichung relevanter Sachverhalte beginnt. Er baut mit der Zeit eine für sich akzeptable Vorstellung auf, die er fortlaufend festigt und so zu seiner „einzigen Wahrheit“ wird. Das versetzt ihn in die Lage, diese für Außenstehende glaubhaft darzustellen. Doch die Bewusstseinsinhalte sind nicht vergessen und für immer erledigt. Sie wurden nur seinem Bewusstsein entzogen, in seelische Tiefen verschoben, arbeiten weiter im Verborgenen und können massive Ängste, Verhaltensstörungen oder depressive Zustände auslösen, was erkennbar wird. Das im Fall der vermissten Katrin zu prüfen, beim möglichen Verdächtigen festzustellen, war Ziel der in diesem Buch beschriebenen kriminalistischen Analyse", erläutert er den Inhalt des 1. Bandes seiner druckfrischen Bücher.

Es gelang ihm, durch jahrelange unermüdliche Recherchen, beschrieben in seinen Büchern „VERSCHWUNDEN“ und „VERNEBELT“, eine Fülle von Hinweisen und Informationen zu erarbeiten, die es ihm ermöglichten letztendlich den Kreis der Verdächtigen einzuschränken.

"Im Ergebnis gab es erste Verdachtshinweise zu einer Person aus dem engsten Umfeld des Opfers, denen nachzugehen war. Die Fallhypothese zu diesem Fall, die ein zentraler Teil jeder kriminalistischen Fallanalyse ist, wird in diesem Buch umfassend beschrieben. Sie sollte zum Prüfstand bisheriger Ermittlungen werden. Kernpunkte einer jeden Fallhypothese sind bzw. bleiben das Opfer, der Tatort, gesicherte Spuren, das Tatgeschehen und Zeugenaussagen. Was aber, wenn weder das Opfer bisher gefunden ist, ein möglicher Tatort, das Tatgeschehen nicht bekannt sind und eine äußerst geringe Spurenlage vorliegt? Trotz der komplizierten Ausgangslage führte diese Fallhypothese zu der Erkenntnis, dass die im Fokus stehende Person kein Alibi, aber ein Motiv, die Möglichkeit und die Voraussetzungen besaß und ein Bezug zum Verbrechen an der Katrin daher nicht auszuschließen war", fasst er den Inhalt des Band 2 zusammen.

Inhalt von Teil 3 der druckfrischen Bücher ist die Beschreibung aller seiner Versuche, tatsächliche

Anhaltspunkte, Beweise bzw. Indizien zu erarbeiten, die zu einem Endergebnis führen. Verstärkt stand dabei das Verhalten einer Person aus dem engsten Umfeld des Opfers im Fokus.

"Ein Verbrechen aufzuklären, welches seit 37 Jahren ungeklärt und ein Cold Case ist, gilt als fast aussichtsloses Unterfangen. Wenn zudem keine Leiche gefunden und es auch keinen Tatort gibt, stellt es jeden Ermittler vor große Herausforderungen.

So ist es im Fall einer 13-jährigen Schülerin, die im Januar 1989 auf dem Weg zur Schule spurlos verschwand. 1997, acht Jahre später, erhielt ich als damaliger Detektiv vom Vater des Opfers den Auftrag, Ermittlungen zu führen. Seit dieser Zeit ließ mich das Schicksal der 13-Jährigen nie los. Ich bin bis heute auf der Suche nach der Wahrheit. Was war im Januar 1989 geschehen? Wer ist ihr Mörder?

Den Weg, den ich entschloss zu gehen, er war ein langer, über Jahrzehnte andauernder. Er forderte Willenskraft, Ausdauer und den Einsatz aller, mir als Buchautor zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sowie meiner kriminalistischen Erfahrungen. Als ich Jahre später meinen schwerwiegenden Ermittlungsfehler korrigierte, gelangte ich zu neuen Erkenntnissen. Eine Fallhypothese zeigte ein erstes Gesamtbild und untermauerte einen möglichen Verdacht", sagt er zum Inhalt des Teil 3.

Es bleibt die bange Frage: Ist es gelungen, mit den unterschiedlichen Ermittlungsstrategien einen begründeten Anfangsverdacht zu erarbeiten, der Staatsanwaltschaft und Polizei verpflichtet die Ermittlungen im Fall des Opfers wiederaufzunehmen?

Diese ist offen, nachdem Günter Rohwedel die Dokumentation seine Ermittlungen im August 2026 der zuständigen Behörde übergeben hat und beschäftigt wohl nicht nur

Peter Kolloch

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