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Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

VNW-Direktor Andreas Breitner zu den aktuellen Pestel-Zahlen

4/2026

Dem Pestel-Institut zufolge fehlen in Schleswig-Holstein 46.000 und in Hamburg 26.000 Sozialwohnungen.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Panikmache ist wirklich fehl am Platze. Ja, die Wohnungsmärkte in Hamburg und Teilen von Schleswig-Holstein sind angespannt.

Allerdings warne ich davor, vor allem den Blick auf den Mangel an Sozialwohnungen zu richten. Es fehlt in erster Linie an bezahlbaren Wohnungen für Haushalte, deren Einkommen über der Grenze für eine Sozialwohnung liegt, die sich aber Mieten zwischen 18 und 20 Euro pro Quadratmeter nicht leisten können.

Sowohl die Landesregierung in Kiel als auch der Hamburger Senat fördern jährlich den Wohnungsbau mit 400 bzw. 700 Millionen Euro. Das ist viel Geld und sorgt dafür, dass Jahr für Jahr mehrere Tausend öffentlich geförderte Wohnungen geschaffen werden.

Sozialwohnungen werden nicht sprunghaft teurer

Zudem gilt, dass Sozialwohnungen nach Auslaufen der Sozialbindung nicht sprunghaft teurer werden. Zum einen begrenzen gesetzliche Regelungen die Erhöhung von Mieten, an die sich soziale Vermieter natürlich halten. Zum anderen sind deutlich höhere Mieten in Quartieren, in denen es überdurchschnittlich viele Sozialwohnungen gibt, nicht durchsetzbar.

Unsere Unternehmen garantieren auch nach Ablauf des Belegungszeitraums niedrige Mieten.

Wohngeld kann bei Altersarmut helfen

Angesichts steigender Mieten warnt das Pestel-Institut vor ‚erzwungenen Umzügen durch Altersarmut‘, weil Rentnerinnen und Rentnern sich die Miete ihrer bisherigen Wohnung nicht mehr leisten können. Die sozialen Vermieter erinnern in diesem Zusammenhang an die großzügigen Wohngeld-Regelungen. Menschen, die sich ihre Wohnung nicht (mehr) leisten können, erhalten finanzielle Unterstützung.

Der Neubau von Wohnungen ist wichtig, kann aber auf Grund der hohen Bau- und Finanzierungskosten nicht allein die Lösung sein. Wir brauchen neben ausreichend, regelmäßig in der Höhe angepassten Fördermitteln, Förderprogramme, die sich an den Realitäten der Wohnungsunternehmen orientieren.“

15/01/2026

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 478 Wohnungsgenossenschaften, Wohnungsgesellschaften und Paretnerunternehmen. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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