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11.10.2019 – 10:08

Bundespolizeiinspektion Kiel

BPOL-KI: Fehmarn: 33-jähriger Georgier war zur Festnahme ausgeschrieben

Kiel/Fehmarn (ots)

Bundespolizei übernahm den Mann im Fährhafen Puttgarden nach Zurückweisung von den dänischen Behörden.

Am Mittwochabend, 09.10.2019, wurde ein 33 Jahre alter Georgier aufgrund fehlender Einreisedokumente nach Deutschland zurückgewiesen. Der Mann reiste mit dem Eurocity und wurde durch die dänischen Behörden nach Anlegen der Fähre in Dänemark kontrolliert. Nach Rückkehr mit der nächsten Fähre übernahmen Bundespolizisten den 33-jährigen und überprüften seine Daten anhand einer mitgeführten Niederländischen Gesundheitskarte sowie eines Meldepasses, ausgestellt ebenfalls von Niederländischen Behörden. Die polizeilichen Auskunftssysteme ergaben dann, dass der Mann bereits in 8 EU-Ländern erfasst worden war, augenscheinlich waren seine Reisebedürfnisse noch immer nicht befriedigt. Außerdem lagen gegen den Mann 5 Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vor. Zuguterletzt gab es 2 Ausschreibungen zur Festnahme zwecks Ausweisung/Abschiebung/Zurückschiebung aus zwei Bundesländern. Die Bundespolizisten nahmen telefonisch Verbindung mit der Ausländerbehörde auf, die Übernahme des 33-jährigen wurde zugesichert und der Mann wurde zwecks Vorführung vor Gericht und Zuführung in eine Hafteinrichtung am Donnerstagnachmittag an die Landespolizei übergeben.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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