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22.01.2020 – 15:17

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Zweieinhalb Jahre Freiheitsentzug
Urteil nach Ermittlungen der Bundespolizei wegen "Ticket-Geschäften"

Bundespolizeidirektion München: Zweieinhalb Jahre Freiheitsentzug / Urteil nach Ermittlungen der Bundespolizei wegen "Ticket-Geschäften"
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Rosenheim (ots)

Ein 49-jähriger Mann wurde am Montag (20. Januar) vom Amtsgericht Laufen wegen Betrügereien in über 100 Fällen zu einer zweieinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Dem nigerianischen Staatsangehörigen, der zuletzt im Landkreis Berchtesgadener Land gewohnt hat, sind Ermittler der Bundespolizei in Rosenheim auf die Schliche gekommen.

Dem Nigerianer wurde insbesondere vorgeworfen, mit dem Verkauf von Bahnfahrkarten illegale Geschäfte gemacht zu haben. Den Ermittlungsergebnissen der Bundespolizei zufolge war es ihm gelungen mit den Daten widerrechtlich erlangter Kreditkarten Online-Tickets der Bahn zu veräußern oder gebuchte Fahrten zu stornieren. Die jeweiligen Erlöse transferierte er mithilfe falscher Personalien aus einem gefälschten britischen Pass auf ein ausländisches Konto. In über hundert Betrugsfällen entstand so ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung Ende Juli 2019 stießen die Bundespolizisten auf Datenträger, mit deren Hilfe das kriminelle Vorgehen nachvollzogen werden konnte. Der Mann wurde bereits im vergangenen Jahr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein in Untersuchungshaft genommen. Das Laufener Amtsgericht betrachtete es als erwiesen, dass die "Ticket-Geschäfte" des Angeklagten eine Betrugsmasche darstellen und verurteilte ihn zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe, die ohne Bewährung verhängt wurde.

Rückfragen bitte an:

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Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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