POL-FL: Flensburg: Ermittlungen gegen eine Tätergruppe wegen räuberischer Erpressung
Flensburg (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Bezirkskriminalinspektion Flensburg:
In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Bezirkskriminalinspektion Flensburg wegen Verdachts des Betrugs, der Bedrohung, der Erpressung und der räuberischen Erpressung wurden am Freitag (03.07.2026) während einer Geldübergabe fünf Tatverdächtige identifiziert. Der dringend verdächtige Haupttäter, ein 21-jähriger Deutscher, wurde vorläufig festgenommen und am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg dem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß die Untersuchungshaft anordnete.
Vorausgegangen waren seit dem Frühjahr 2026 durchgeführte monatelange intensive Ermittlungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll die Tätergruppe um den 21-jährigen Hauptverdächtigen einen 63-jährigen dänischen Staatsbürger unter Androhung körperlicher Gewalt zur Herausgabe von hohen Geldbeträgen in mindestens vier Fällen erpresst haben. In einem Fall besteht der Verdacht der Drohung mittels einer Schusswaffe. Insgesamt erbeutete die Tätergruppe bei mehreren Treffen einen mittleren fünfstelligen Betrag.
Anlässlich einer versuchten Geldübergabe konnten am 03.07.2026 insgesamt fünf Beschuldigte identifiziert werden. Während die vier weiteren Beteiligten auf freiem Fuß blieben, bestand für den 21-Jährigen der Haftgrund der Wiederholungsgefahr, weshalb ein Haftbefehl gegen ihn erging.
Im Zuge nachfolgender Durchsuchungsmaßnahmen konnten diverse Beweismittel, u.a. Handys, sichergestellt werden. Diese werden nun ausgewertet.
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