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Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (523) Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich

Schwabach (ots)

Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgaben, erbeuteten am Donnerstagnachmittag in Schwabach Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich. Die Tatverdächtigen konnten trotz sofortiger Fahndung unerkannt entkommen.

Am Donnerstag (28.05.2026) gegen 13:00 Uhr erhielt eine 86-jährige Frau aus dem Schwabacher Stadtteil Forsthof einen Anruf, bei dem sich Betrüger als Polizeibeamte ausgaben und behaupteten, ein naher Angehöriger hätte einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Im weiteren Verlauf wurde die Frau aufgefordert, eine angeblich fällige Kaution zu bezahlen. Die Geschädigte ging auf die Forderungen der Anrufer ein und übergab gegen 13:45 Uhr Wertgegenstände im sechsstelligen Wert an eine unbekannte Abholerin.

Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Schwabach leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, die durch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt wurden. Die Tatverdächtigen konnten jedoch unerkannt entkommen.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Stadtteil Forsthof verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise aufzuklären:

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen Sie sofort auf.

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen.

Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen fordern.

Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

Wenn Sie der Anrufer auffordert, die 110 zu wählen, um die Richtigkeit des Anrufers zu verifizieren, dann beenden Sie das Gespräch, legen den Hörer auf und rufen dann eigenständig bei der Polizei an.

Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe.

Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll, lassen Sie die Nummer dort löschen.

Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft über dieses Phänomen.

Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Erstellt durch: Oliver Trebing / bl

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

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Montag bis Donnerstag
07:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
07:00 bis 15:00 Uhr
Sonntag
11:00 bis 14:00 Uhr

Telefon: +49 (0)911 2112 1030

Außerhalb der Bürozeiten:

Telefon: +49 (0)911 2112 1553

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h

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