POL-HI: Verkehrssicherheitswoche beim Polizeikommissariat Sarstedt
Hildesheim (ots)
SARSTEDT (mau) - Die Bekämpfung von Hauptunfallursachen ist ein Aufgabenschwerpunkt der Polizei.
Das Polizeikommissariat Sarstedt hat sich in der vergangenen Woche den Ursachen der Beeinflussung im Straßenverkehr durch Alkohol, Drogen und Medikamente und der Geschwindigkeit gewidmet. Sonderkontrollkräfte des PK Sarstedt, anderer Dienststellen des Inspektionsverbundes und der zentralen Polizeidirektion in Hannover führten gezielt Kontrollen durch und verfolgten hierbei stets einen ganzheitlichen Ansatz. Ganz unabhängig von dem Grund für das jeweilige Einschreiten wurden Fahrtüchtigkeit der Personen, der ordnungsgemäße Zu-stand der Fahrzeuge sowie notwendige Sicherheits- und Schutzausstattungen kontrolliert.
Im Zuge verkehrserzieherischer Gespräche wurde durch die eingesetzten Kräfte die Zielrichtung der Polizei verdeutlicht, dass man versuche einen möglichst sicheren Verkehrsraum zu schaffen, der vor allem für junge Menschen Möglichkeiten bietet, mit den Verkehrsregeln sicher in Kontakt zu kommen.
In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht wurde an einer Schule im Zuständigkeitsbereich Verkehrsunterricht rund um das Thema "Fahrrad und E-Scooter" gehalten und auch hier für ein entsprechendes verkehrssicheres Verhalten sensibilisiert.
Neben allen präventiven Aspekten waren jedoch auch Verkehrsstraftaten und -ordnungswidrigkeiten zu verfolgen.
So wurden bei fünf Verkehrsteilnehmenden an benutzten E-Scootern nicht die vorgeschriebenen schwarzen Versicherungskennzeichen festgestellt, sodass hier Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz einzuleiten waren.
Drei Verkehrsteilnehmende müssen sich einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr stellen und um den Erhalt ihrer Fahrerlaubnis bangen, weil sie jeweils unter dem Einfluss von Alkohol, einem Betäubungsmittel oder Medikamenten standen.
Im Geschwindigkeitssektor erfolgte an verschiedenen Punkten des Zuständigkeitsbereiches eine vorübergehende Überwachung. Von den insgesamt festgestellten 171 Verstößen fanden sich fünf Betroffene im Bereich von mehr als 31 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, was innerorts grds. mit 260EUR, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet wird.
Neben den o.g. Verfahren wurden diverse andere wegen Nutzung von Smartphones während der Fahrt eingeleitet, was eine Facette des weiteren Themenfeldes "Ablenkung" darstellt - ebenso eine wesentliche Unfallursache. Hierunter fällt jede Form der Kommunikation, bei der das Smartphone in vorschriftswidriger Weise dazu genutzt wird, um auch nur kurzzeitig z.B. eine Sprachnachricht abzusetzen oder abzuhören.
Das Polizeikommissariat Sarstedt wird auch zukünftig Verkehrssicherheitswochen im Zuständigkeitsbereich durchführen, sowie auch losgelöst hiervon immer wieder an relevanten Punkten anzutreffen sein, wenn es darum geht, verkehrsunsichere Verhaltensweisen aufklären und konsequent zu verfolgen.
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