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15.04.2019 – 14:07

Polizei Paderborn

POL-PB: Verkehrsunfall, Geschwindigkeitsverstoß und zwei Autos stillgelegt - Vereinzelte Auffälligkeiten im Umfeld der Tuning-Szene Verbotsverfügung für Tuningtreffen am Karfreitag

POL-PB: Verkehrsunfall, Geschwindigkeitsverstoß und zwei Autos stillgelegt - 
Vereinzelte Auffälligkeiten im Umfeld der Tuning-Szene 
Verbotsverfügung für Tuningtreffen am Karfreitag
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Paderborn (ots)

(mh) Die Kreispolizeibehörde Paderborn zieht zur Saisoneröffnung der Paderborner Auto-Tuningszene auf dem Parkplatz des Südring-Centers eine positive Bilanz. Abgesehen von zwei stillgelegten Autos, vereinzelten Ordnungswidrigkeiten und Verwarngeldern, blieb es am Sonntag ruhig. Auffälligkeiten gab es hingegen im Laufe des Abends und in der Nacht auf Montag aus dem Umfeld der Tuningszene.

Rund 400 Teilnehmer und 1.000 Besucher kamen am Sonntag zur Tuningveranstaltung am Südring. Die Polizei kassierte im Laufe des Tages zehn Verwarnungsgelder, zum Beispiel wegen abgelaufener TÜV-Plaketten und Parkverstößen. Dazu erstatteten die Einsatzkräfte zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen technischer Veränderungen an Fahrzeugen. Am Pohlweg mussten deshalb ein BMW und ein Golf stillgelegt werden. Die Fahrzeuge müssen nach der Beseitigung der Mängel einem Sachverständigen vorgeführt werden.

Weitere Ordnungswidrigkeiten rund um die Veranstaltung waren Fahren ohne Gurt und Ablenkung durch Handys am Steuer. Letztgenannter Verstoß wird mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Im Laufe des Sonntags stellte die Polizei zudem 250 Geschwindigkeitsübertretungen fest. Etwa 40 dieser Verstöße sind der Tuningszene zuzuordnen. Auch die Stadt Paderborn hatte Radargeräte eingesetzt. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die unberechenbaren Gefahren von Ablenkung durch Smartphones am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit sind Teil des Behördenschwerpunkts der Kreispolizeibehörde Paderborn. Sie nimmt unter dem #PassAuf! diese besonderen Unfallgefahren im Straßenverkehr verstärkt in den Fokus.

Mit einem getunten Auto kam es am Sonntag gegen 17.10 Uhr in Paderborn-Sennelager zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Ein 21-jähriger Mann aus Verl befuhr mit einem hochmotorisierten Mercedes AMG die Otto-Hahn-Straße. Er beschleunigte auf gerader Strecke stark und verlor dabei die Kontrolle über das Auto. Das Fahrzeug kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telekommunikationsverteiler. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei über 20.000 Euro.

Ein 21-jähriger Mann aus Bad Wünnenberg fiel nachts als Raser auf. Er war am Montag um 01.15 Uhr mit seinem Golf auf der B1 von Bad Lippspringe in Richtung Paderborn-Elsen unterwegs. Erlaubt sind dort 100 km/h pro Stunde. Abzüglich der Toleranzen wurde der junge Mann mit 167 km/h gemessen. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot zu.

Für den in der Tuning-Szene beliebten Karfreitag hat die Stadt Paderborn wie auch schon im letzten Jahr eine Allgemeinverfügung erlassen. In der Zeit von Freitag, 19.04.2019, 00.00 Uhr, bis Samstag, 20.04.2019, 06.00 Uhr, werden demnach jedwede Treffen der Autotuning-Szene - mit oder ohne Fahrvorführungen - im Gebiet der Stadt Paderborn auf öffentlichen und privaten Flächen untersagt.

Zur Autotuning-Szene gehören Fahrzeugführer, deren Fahrzeuge gegenüber der Serienproduktion individuelle Modifikationen aufweisen, die dem Zweck dienen, die Leistung, die Fahreigenschaften oder auch das optische bzw. akustische Design zu verändern. Mitarbeiter der Stadt Paderborn und die Polizei kontrollieren, ob die Maßgaben des Verbotes eingehalten werden.

Sollten sich Tuner trotz des Verbots in Paderborn treffen, müssen sie damit rechnen, dass ihre Identität festgestellt, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet werden. Sollte dem Platzverweis nicht nachgekommen werden oder wird der Fahrzeugführer trotz entsprechender Ansprache der Ordnungshüter wiederholt im Stadtgebiet angetroffen, wird das Fahrzeug sichergestellt.

Die Stadt Paderborn und die Kreispolizeibehörde Paderborn betonen ausdrücklich, dass mit den Maßnahmen keine "Kriminalisierung" der Szene erfolgen soll, sondern der Schutz von Anwohnern und die Einhaltung der Rechtsvorschriften im Vordergrund stehen. Es gilt der Appell an Karfreitag erst gar nicht nach Paderborn anzureisen.

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