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POL-MTK: Pressemitteilung der Autobahnpolizei +++ Lkw brennt nach Unfall auf A 3 - massive Verkehrsbehinderungen +++

Hofheim (ots)

1. Lkw brennt nach Unfall auf A 3,

Eppstein, Bundesautobahn 3, Mittwoch, 06.03.2024, 10:30 Uhr

(wie) Am Mittwochvormittag kam es auf der A 3 bei Eppstein zu einem folgenschweren Lkw-Auffahrunfall, bei dem ein Sattelzug in Flammen aufging. Ein 46-Jähriger befuhr mit einem MAN Sattelzug die A 3 in Fahrtrichtung Köln. Kurz vor der Anschlussstelle Niedernhausen stockte der Verkehr. Ein vorausfahrender 49-Jähriger bremste seinen Scania Sattelzug stark ab, was der 46-Jährige offenbar zu spät bemerkte und trotz Vollbremsung gegen das Heck des Vorausfahrenden prallte. Durch den Unfall geriet der MAN Sattelzug in Brand und rollte noch leicht gegen einen weiteren Sattelzug. Alle drei Fahrer blieben unverletzt und konnten sich aus dem Gefahrenbereich des sich schnell ausbreitenden Brandes retten. Der mit Papierrollen beladene Sattelzug geriet in Vollbrand, welcher eine enorme Hitze entwickelte. Zum Löschen musste die A 3 in Richtung Köln komplett gesperrt werden. Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei gestaltete sich die Anfahrt zur Unfallstelle sehr schwierig, da viele Lkw auf allen drei Fahrspuren standen und so eine Durchfahrt in der nicht vorhandenen Rettungsgasse unmöglich war. Selbst Streifenwagen, die Platz für die Feuerwehrfahrzeuge machen wollten, kamen nicht durch. Durchsagen und Rundfunkwarnmeldungen brachten kaum Abhilfe, sodass die Rettungsgasse in Kleinarbeit Meter für Meter erzwungen werden musste. Die Strecke von der Tank- und Rastanlage Medenbach bis zur Anschlussstelle Niedernhausen ist mit einem Lkw-Überholverbot beschildert. So hätten Lkw schon auf dem mittleren Fahrstreifen nichts zu suchen gehabt. Der linke Fahrstreifen ist für Lkw auf der Autobahn grundsätzlich tabu, was hier jedoch zu viele Lkw-Fahrer nicht interessiert hatte. Somit konnten die Löscharbeiten erst um 14 Uhr abgeschlossen werden. Um ausgelaufenes Öl auf der Fahrbahn zu binden musste sich auch die Autobahnmeisterei durch die nicht vorhandene Rettungsgasse kämpfen. Nachdem eine gesicherte Weiterfahrt auf dem linken Fahrstreifen wieder möglich war, gab die Autobahnpolizei diesen für den Verkehr wieder frei. Anschließend waren noch umfangreiche Bergungs- und Fahrbahninstandsetzungsarbeiten notwendig, da die Hitze des Feuers die Teerdecke beschädigt hatte. Die Fahrbahn musste komplett erneuert werden. Diese Arbeiten wurden im Laufe der Nacht auf den Donnerstag abgeschlossen und gegen 03:00 Uhr die komplette Fahrbahn wieder freigegeben. In der Spitze bildete sich ein Rückstau bis zum Frankfurter Flughafen, mit Auswirkungen auch auf die A 66. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 120.000 EUR.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
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Telefon: (0611) 345-1046/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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