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01.01.2019 – 13:20

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 190101 - 1 Frankfurt: Vorläufige Bilanz der Frankfurter Polizei zum Jahreswechsel

Frankfurt (ots)

(em/ki) Trotz einzelner Gewaltdelikte verlief der Jahreswechsel 2018/2019 aus polizeilicher Sicht in der Innenstadt überwiegend friedlich.

In der Innenstadt versammelten sich mehrere tausend Menschen, um ausgelassen und friedlich in das Jahr 2019 zu starten. Der Sicherheitsbereich auf dem Eisernen Steg war sehr gut besucht, so dass aufgrund des hohen Andrangs zwischenzeitlich aus Sicherheitsgründen kein weiterer Einlass gewährt werden konnte.

Für einige Personen waren die Feierlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt jedoch bereits weit vor Mitternacht zu Ende. Entsprechend der Einsatzkonzeption der Frankfurter Polizei, wurden anreisende Besucher bereits am Hauptbahnhof anlassbezogen kontrolliert. Im gesamten Stadtgebiet wurden insgesamt 38 Personen Aufenthalts- und Betretungsverbote bzw. Platzverweise ausgesprochen, da sie u.a. durch aggressives Verhalten aufgefallen waren. Im Vorfeld hatte die Frankfurter Polizei präventive Maßnahmen ergriffen und bereits gegenüber 7 Personen ein Aufenthalts- und Betretungsverbot für Teile der Stadt ausgesprochen.

In insgesamt drei Fällen wurden wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes die Ermittlungen aufgenommen. Im innerstädtischen Bereich wurden zwei Personen durch Messerstiche verletzt. Am Hauptbahnhof wurde ein Mann in ein Gleisbett der S-Bahn gestoßen. Zwei tatverdächtige Personen konnten festgenommen werden. In einem Fall fahndet die Kriminalpolizei nach wie vor mit Hochdruck. An dieser Stelle wird auf die weiteren Pressemitteilungen des heutigen Tages verwiesen.

Insbesondere in der Platensiedlung, im Bereich Preungesheim sowie in Rödelheim mussten die Einsatzkräfte sowie die Feuerwehr zu zahlreichen Bränden von Müllcontainern ausrücken. Auch ein Motorrad, ein Motorroller sowie drei Pkw standen in diesem Bereich sowie in der Innenstadt in Brand. Die Ermittlungen bezüglich der Brandursache dauern jeweils an. Der Versuch, auf den Straßen Barrikaden zu errichten, wurde durch die eingesetzten Kräfte frühzeitig erfolgreich unterbunden.

Im Verlauf der Nacht kam es zu insgesamt 25 (vorläufigen) Festnahmen, u.a. wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz sowie wegen des Verdachts der Widerstandshandlung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Darüber hinaus wurden 9 Personen in Gewahrsam genommen, da sie u.a. gegen Aufenthalts- und Betretungsverbote verstoßen hatten.

Leider kam es auch in diesem Jahr im gesamten Stadtgebiet wieder zu unsachgemäßem Gebrauch von Feuerwerkskörpern und Raketen. Zum Teil wurden diese auf Personen gerichtet und Böller in Personengruppen geworfen.

Wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung wird bislang in einem Fall von Amts wegen ermittelt. Der Vorfall soll sich gegen 01.30 Uhr im Bereich der Taunusanlage ereignet haben. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter nicht ermittelt werden.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass regelmäßig erst einige Tage nach der Silvesternacht Strafanzeige erstattet wird. Die Frankfurter Polizei bittet potentielle Geschädigte unbedingt zeitnah Strafanzeige zu erstatten, um Ermittlungserfolge nicht zu gefährden.

Die Frankfurter Polizei dankt ihren Kooperationspartnern, der Stadt Frankfurt am Main und der Bundespolizei, für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen ein frohes neues Jahr!

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