Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen
POL-WI: Taschendieb erbeutet Portemonnaie +++ Einbrüche +++ Zahlreiche Anrufe falscher Polizeibeamte +++ Unfall im Berufsverkehr +++ Gemeinsame Kontrolle mit der Stadtpolizei
Wiesbaden (ots)
1. Taschendieb erbeutet Portemonnaie,
Wiesbaden, Nordenstadt, Ostring, Mittwoch, 21.01.2026, 15:25 Uhr
(ro)In Nordenstadt hat am vergangenen Mittwoch, 21.01.2026, ein Taschendieb zugeschlagen. Der bislang Unbekannte trat am Ausgang eines Einkaufmarktes im Ostring gegen 15:25 Uhr sehr dicht an eine Kundin heran und zog ihr unbemerkt den Geldbeutel aus der Jackentasche. Bevor der Diebstahl auffiel, war der etwa 50 Jahre alte und ca. 1,70 Meter große Mann schon verschwunden. Er hatte einen Dreitagebart und trug ein Basecap tief ins Gesicht gezogen. Bekleidet war er mit einer weiten Hose sowie mit einem dunklen Oberteil, über dem er einen grünen Parka trug. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und weist darauf hin, Handtaschen und Wertsachen stets im Blick zu behalten, Reißverschlüsse geschlossen zu halten und Wertgegenstände möglichst körpernah zu tragen. Hinweise nimmt das 1. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2140 entgegen.
2. Einbrüche in Wohnungen,
Wiesbaden, Donnerstag, 29.01.2026, 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr
(ro)In Wiesbaden kam es am Donnerstag zu Wohnungseinbrüchen.
Zwischen 07:20 Uhr und 15:25 Uhr gelangten Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in der Zweibörnstraße und öffneten dort eine Wohnungstür im ersten Obergeschoss. Im Inneren suchten die Täter nach Wertgegenständen und ließen Schmuck mitgehen, bevor sie unbemerkt von dannen zogen.
Im Hirschgraben drangen Einbrecher in eine Wohnung im dritten Stock eines Mehrparteienhauses ein und hatten es ebenfalls auch Schmuck abgesehen. Samt Beute flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Mittels eines Hebelwerkzeugs versuchten unbekannte Täter zwischen 08:00 Uhr und 13:15 Uhr sich Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus in der Adelheidstraße zu verschaffen. Es gelang ihnen jedoch nicht, ins Innere einzudringen. Sie hinterließen einen Schaden von mehreren Hundert Euro. Im Tatzeitraum wurden zwei 20 bis 25 Jahre alte und 1,65 bis 1,70 große Frauen im Treppenhaus gesehen. Sie hatten schwarze lange Haare und waren mit einer schwarzen Jacke sowie schwarzen Hosen bekleidet. Zudem führten sie einen schwarzen Rucksack mit sich. Beide werden mit orientalischem Aussehen beschrieben. Inwiefern die zwei Frauen in Zusammenhang mit dem Einbruchsversuch in Zusammenhang stehen, ist auch Gegenstand der Ermittlungen.
Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Kriminalpolizei Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.
3. Einbrecher stiehlt Kuchenstücke,
Wiesbaden, Erbenheim, Wandersmannstraße, Festgestellt: Freitag, 30.01.2026, 00:35 Uhr
(ro)In der Nacht zum Freitag hat ein Einbrecher in Erbenheim Kuchenstücke gestohlen. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Täter gegen 23.45 Uhr die Scheibe des Cafés in der Wandersmannstraße mit einem Gullideckel eingeworfen haben. Nachdem sich der Mann an der Theke bedient und Kuchenstücke an sich genommen hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Schaden am Café wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.
4. Zahlreiche Anrufe falscher Polizeibeamte, Wiesbaden, Donnerstag, 29.01.2026
(ro)Im Laufe des Donnerstags ereigneten sich eine Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter. Aktuell ist glücklicherweise kein Fall bekannt, bei dem die Täter Beute machten. Die Angerufenen bemerkten den Betrugsversuch rechtzeitig und informierten die Polizei.
Wie bereits bekannt sind die Maschen der Anrufer vielfältig, aber das Ergebnis ist immer das Gleiche: Das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und die Polizei müsse es jetzt sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch die Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies nicht tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen, ist nicht unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, die Täter loszuwerden. Durch geschickte Gesprächsführung erreichen die Betrüger, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf! Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/.
5. Unfall im Berufsverkehr,
Mainz-Kastel, Boelkestraße/Rampenstraße, Donnerstag, 29.01.2026, 07:55 Uhr
(ro)Am Donnerstagmorgen führte ein Unfall in Mainz-Kastel zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Ein LKW-Fahrer befuhr gegen 07:55 Uhr die rechte Fahrspur der Boelkestraße in Richtung Mainz. Als er in Höhe des Hochkreisels den Fahrstreifen wechseln wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einem Mercedes, dessen Fahrerin neben dem LKW in gleicher Richtung unterwegs war. Der Sachschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es im dortigen Bereich zu erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr.
6. Gemeinsame Kontrolle mit der Stadtpolizei, Wiesbaden, Mainzer Straße, Freitag, 30.01.2026, 00:00 Uhr - 01:30 Uhr
(ro)In der Nacht zum Freitag führten Polizeikräfte der Polizeidirektion Wiesbaden eine gemeinsame stationäre Verkehrskontrolle mit der Stadtpolizei Wiesbaden auf der Mainzer Straße durch. Hierbei standen stadteinwärts fahrende Verkehrsteilnehmer zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr im Fokus, insgesamt 41 Fahrzeuge und 58 Personen wurden kontrolliert.
Vier Personen hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, in drei Fällen war die Ladung nicht gesichert und ein Verstoß wegen abgelaufener Hauptuntersuchung musste festgestellt werden. Einen berauschten Autofahrer zogen die Kontrollierenden aus dem Verkehr. Entsprechende Strafanzeigen wegen dem Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis, dem Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, dem Anstiften zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz waren die Folge.
Auch in Zukunft sollen gemeinsame Kontrollen mit der Stadtpolizei durchgeführt werden, die ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrssicherheit legen.
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