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Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz

LfBK RLP: Landesweiter Warntag steht unmittelbar bevor
Ziel ist Prüfung und Optimierung der Warnsysteme

Koblenz (ots)

Rheinland-Pfalz bereitet sich auf den zweiten landesweiten Warntag vor. Morgen gegen 10:00 Uhr löst das Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) die Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Dadurch werden beispielsweise Warn-Apps wie NINA und Katwarn sowie der Mobilfunkdienst Cell Broadcast die Menschen mit Probewarnungen informieren. Gegen 10:45 Uhr folgt dann die Entwarnung, zum ersten Mal auch über Cell Broadcast.

"Warnsysteme müssen dann funktionieren, wenn es darauf ankommt. Genau deshalb testen wir sie regelmäßig und unter möglichst realistischen Bedingungen", sagte Innenminister Michael Ebling anlässlich des Warntages. "Der landesweite Warntag hilft uns, unsere technischen Abläufe zu überprüfen, Warnmittel weiter zu verbessern und zugleich die Menschen im Land mit den Warnsignalen vertraut zu machen. Wer weiß, wie eine Warnung ankommt und was sie bedeutet, kann im Ernstfall schneller und richtig reagieren", so Ebling weiter.

Für LfBK-Präsident René Schubert ist klar: "Rheinland-Pfalz verfügt schon jetzt über leistungsfähige Warnsysteme, die im Ernstfall Leben retten können. Unser Ziel ist es, unsere Fähigkeiten weiter auszubauen und unsere Warninfrastruktur stetig zu prüfen und zu optimieren. Das stärkt die Sicherheit in unserem Land." Ein entscheidender Teil dieser Optimierungsstrategie ist der landesweite Warntag, der seit letztem Jahr jeden zweiten Donnerstag im März stattfindet, in Ergänzung zum bundesweiten Warntag im Herbst. Mit der neuen Entwarnungsmöglichkeit durch Cell Broadcast ist ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung des deutschen Warnsystems erreicht. Die technische Umsetzung erfolgte durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und wurde von einer intensiven Testphase mit den Mobilfunknetzbetreibern begleitet. Dabei wurden die technischen Voraussetzungen der Cell Broadcast-Entwarnung ausgiebig erprobt.

Information:

Im Jahr 2025 hatten das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz und das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz erstmals einen eigenständigen landesweiten Warntag etabliert. Ziel ist es, die technischen Abläufe, Zuständigkeiten und Kommunikationswege unter realistischen Bedingungen zu testen und weiter zu optimieren. Ebenfalls soll der Warntag dazu dienen, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Wenn die Abläufe der Warnung vertraut sind, kann man im Ernstfall besser reagieren. Die landesweite Probewarnung wird durch das Lagezentrum Bevölkerungsschutz (LZ BevS) über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes ausgelöst. Dabei werden grundsätzlich alle angeschlossenen Warnmittel und Warnmultiplikatoren angesprochen. Parallel zur zentralen Auslösung über MoWaS können die kommunalen Aufgabenträger zeitgleich die in ihrem Zuständigkeitsbereich befindlichen, nicht direkt an MoWaS angeschlossenen, Warnmittel manuell auslösen.

Rückfragen bitte an:

Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz
Wahid Samimy
Telefon: +49 (261) 54016 0102
E-Mail: wahid.samimy@lfbk.rlp.de
lfbk.rlp.de

Original-Content von: Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, übermittelt durch news aktuell

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