FW-OLL: Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn - Auto schlägt hochkant in Waldgebiet ein - Anschließender First-Responder-Einsatz
Wildeshausen (ots)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Feuerwehr Wildeshausen um 03:03 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West alarmiert.
Bereits während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte durch die Leitstelle Oldenburg erste Informationen zum Unfallhergang: Ein Fahrzeug war mit einer Geschwindigkeit von etwa 170 km/h von der Fahrbahn abgekommen, über eine Böschung geschleudert worden und schließlich in einem angrenzenden Waldgebiet in den Bäumen zum Stillstand gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob die betroffene Person im Fahrzeug eingeklemmt war.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich die verunfallte Person eigenständig aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien konnte. Mit letzter Kraft gelang es ihr, sich aus dem Wald bis zur Autobahn zu schleppen und dort vorbeifahrende Fahrzeuge auf sich aufmerksam zu machen. Die Feuerwehr leuchtete umgehend die Einsatzstelle aus und suchte den Nahbereich mithilfe einer Wärmebildkamera nach weiteren möglichen Beteiligten ab. Glücklicherweise konnten keine weiteren Personen festgestellt werden. Der Unfallhergang zeigte ein außergewöhnlich hohes Maß an Wucht: Das Fahrzeug war offenbar nahezu hochkant in die Bäume eingeschlagen. Das Dach wurde massiv eingedrückt, sodass es als nahezu unglaublich gilt, dass die Person den Unfall überleben und sich selbst befreien konnte. Während der Rettungsmaßnahmen sperrte die Polizei eine Fahrspur der Autobahn. Die verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Direkt nach dem schweren Verkehrsunfall befanden sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wildeshausen noch am Feuerwehrhaus, als die Leitstelle per Funk anfragte, ob Kräfte verfügbar seien. Grund war eine laufende Reanimation, während Rettungswagen und Notarzt noch gebunden waren.
Sechs Einsatzkräfte rückten umgehend aus und übernahmen die wichtigen Erstmaßnahmen, bis der Rettungsdienst verfügbar war. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.
"Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, dass das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst reibungslos funktioniert und Hilfe schnell im Stadtgebiet geleistet werden kann", betont Jannik Stiller, Pressesprecher der Feuerwehr.
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