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Zollfahndungsamt Essen

ZOLL-E: Schlag gegen den Drogenhandel durch die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Münster durch Vollstreckung von 4 Haftbefehlen und Beschlagnahme von 25 Kilogramm Rauschgift in Ahaus und Gronau

Ein Dokument

Essen / Ahaus / Gronau / Münster / Nottuln (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Zollfahndung Essen und der Polizei Münster

Bereits seit November 2024 ermittelt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) aus Münster, bestehend aus Beamten des Zollfahndungsamtes Essen und des Polizeipräsidiums Münster unter Federführung der Staatsanwaltschaft Münster gegen mehrere Beschuldigte aus dem Bereich Ahaus und Gronau, die im Verdacht stehen, als Bande illegal mit Drogen zu handeln.

Die Ermittlungen richteten sich zunächst gegen Personen aus dem Bereich Nottuln, welche die dortige Rauschgiftszene versorgen sollten. Schnell entstand der Verdacht, dass sie das Rauschgift aus Ahaus beziehen. Die weiteren aufwändigen Ermittlungen konnten diesen Verdacht bestätigten.

In Ahaus konnten ein Büro und ein Café in einem Gebäudekomplex und einer Werkstatt als Rauschgiftübergabeorte identifiziert werden.

Bereits während der laufenden Ermittlungen konnten die Beamtinnen und Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe mit der Unterstützung von anderen Zoll- und Polizeidienststellen Cannabis und Kokain, insgesamt im zweistelligen Kilogramm, beschlagnahmen und dadurch vom Markt nehmen. Zudem konnte eine illegal betriebene Cannabisplantage in Gronau ausgehoben werden.

Diese erlangten Erkenntnisse führten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster zum Erlass von vier Haftbefehlen gegen die 28, 38, 39 und 43 Jahre alten Hauptbeschuldigten aus Ahaus und Gronau.

In den frühen Morgenstunden des 19. Februar 2026 wurden diese Haftbefehle und zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse mit einem Großaufgebot von Spezialeinheiten des Landes sowie über 170 Beamtinnen und Beamten des Zolls und der Polizei vollstreckt.

An den verschiedenen Örtlichkeiten konnten neben mehreren Kilogramm Cannabis, Amphetamin und Kokain weitere Beweismittel gesichert werden, die nun durch die Beamten ausgewertet werden.

Zollfahndung und Polizei ermitteln in Münster bereits langjährig, erfolgreich und gemeinsam in Fällen der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität. Dazu wurde die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) -bestehend aus Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Münster und des Zollfahndungsamts Essen- mit Sitz in Münster bereits im Jahr 1992 gegründet.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Essen
stellv. Pressesprecher
Tobias Zarth
Telefon: 0201 1028 1130
Mobil: 0151 - 7207 1915
Fax: 0201 10281190
E-Mail: presse@zfae.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt Essen, übermittelt durch news aktuell

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