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Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: Mehrere Durchsuchungen und Festnahmen bei Maßnahmen gegen internationalen Rauschgifthandel

Hamburg (ots)

PRESSEMITTEILUNG
der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und des
Bundeskriminalamtes
BKA-Pressestelle | V. i. S. d. P.: Nina Lehmann, Pressesprecherin 1
17.06.2026
Mehrere Durchsuchungen und
Festnahmen bei Maßnahmen gegen
internationalen Rauschgifthandel
Drei Festnahmen in Norddeutschland sowie Sicherstellung von
Beweismitteln in Deutschland und der Schweiz
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat in einer koordinierten Aktion mit dem
Bundeskriminalamt und mit Unterstützung der Bundespolizei, der Polizei
Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und dem Zoll sowie in enger
Kooperation mit den schweizerischen Strafverfolgungsbehörden insgesamt
16 Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht. Im Rahmen der
Durchsuchungsmaßnahmen wurden Vermögenswerte in sechsstelliger
Höhe eingezogen und umfangreiches Beweismaterial, darunter
Mobiltelefone, Computer und Frachtunterlagen, sichergestellt.
Im Zuge der Maßnahmen wurden drei der insgesamt zehn Beschuldigten in
Hamburg, Niedersachsen sowie in Schleswig-Holstein auf Grundlage von
Haftbefehlen des Amtsgerichts Hamburg festgenommen. Gegen die
Festgenommenen besteht der dringende Tatverdacht des bandenmäßigen
Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren
Fällen. Die Festgenommenen werden zeitnah dem zuständigen
Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Beschuldigten stehen im Verdacht, ein Netzwerk aus Importfirmen
aufgebaut zu haben, um Kokain im Tonnenbereich mittels Frachtcontainern
aus Südamerika über europäische Nordseehäfen einzuführen. Die
überwiegend in Norddeutschland, aber auch der Schweiz ansässigen
Beschuldigten nutzten hierbei ihre berufliche Stellung im internationalen
Fruchthandel aus, um die Rauschgifteinfuhren zu ermöglichen. Neben
legalen Firmenstrukturen setzten die Beschuldigten dabei auch
Scheinfirmen ein, um Kokaintransporte durchzuführen und so den Anschein
legaler Handelsabsichten zu erwecken.
Nach Einschätzung des BKA zeigt das Vorgehen der Gruppierung einmal
mehr, dass im internationalen Rauschgifthandel insbesondere auch legale
Strukturen genutzt werden, um Transport und Einfuhrwege zu verschleiern
Generalstaatsanwaltschaft Hamburg
Ludwig-Erhard-Straße 22
20459 Hamburg
Tel. +49 40 42843-2588
pressestelle-staatsanwaltschaft
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pressestelle@bka.bund.de
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BKA-Pressestelle | V. i. S. d. P.: Nina Lehmann, Pressesprecherin 2
und sich dem Zugriff nationaler Behörden zu entziehen. Ein hoher
Organisationsgrad und der Missbrauch legaler Wirtschaftsstrukturen
gehören inzwischen zur standardisierten Vorgehensweise der
internationalen Rauschgiftkriminalität.
Für Fragen zu dem Ermittlungsverfahren und den erfolgten Maßnahmen
wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hamburg
unter 040/42843-2588 oder pressestellestaatsanwaltschaft@sta.justiz.hamburg.de.

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Hamburg
Pressestelle

Telefon: 040-42843-1699
http://justiz.hamburg.de/startseite-staatsanwaltschaft/

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