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31.01.2020 – 12:47

Polizeipräsidium Ludwigsburg

POL-LB: Auffahrunfall auf der B 295 - Gemarkung Renningen; Widerstand gegen Polizeibeamte in Weil der Stadt; Gewahrsamnahme in Weil der Stadt

Ludwigsburg (ots)

B 295 / Renningen: Auffahrunfall

Am Donnerstag gegen 18.35 Uhr war ein 53-Jähriger mit einem Mercedes auf der Bundesstraße 295 in Richtung Leonberg unterwegs. Auf Höhe der Ortschaft Renningen / Einmündung Leonberger Straße musste der Mercedes-Fahrer aufgrund eines Staus anhalten. Eine nachfolgende 21-Jährige bemerkte dies vermutlich zu spät und fuhr mit einem VW auf den Mercedes auf. Durch den Aufprall erlitt die junge Frau leichte Verletzungen. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Geradeausspur in Richtung Leonberg bis etwa 20.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde allerdings über die Linksabbiegerspur abgeleitet.

Weil der Stadt: Widerstand gegen Polizeibeamte

Wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss sich ein 20-Jähriger und wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte ein 21-Jähriger verantworten. Im Zuge einer Personenkontrolle, die am Bahnhof in Weil der Stadt am Donnerstag gegen 21.50 Uhr stattfand, bemerkten die Polizisten deutlichen Marihuanageruch. Daraufhin sollten die beiden jungen Männer durchsucht werden. Die Beamten nahmen zunächst den 21-Jährigen unter die Lupe und stellten bei der Durchsicht seiner mitgeführten Sachen fest, das etwas in seinem Mund steckte. Als die Polizisten ihn zur Herausgabe aufgefordert hatten, verweigerte er dies. Um den Gegenstand aus dem Mund zu holen, hielten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen fest und versuchten den Kiefer auseinander zu drücken. Dagegen wehrte sich der Mann vehement, woraufhin die Polizisten ihn zu Boden bringen und fixieren mussten. Erst nachdem der Querulant den bislang unbekannten Gegenstand geschluckt hatte, zeigte er sich kooperativ und leistete keinen Widerstand mehr. Momentan wird davon ausgegangen, dass der Mann mit der Schluckaktion mitgeführte Betäubungsmittel, möglicherweise Marihuana, verschwinden lassen und somit Beweismittel vernichten wollte. Im Laufe des Einsatzgeschehens traf eine Unterstützungsstreife am Bahnhof ein. Eine Beamtin konnte daraufhin beobachteten, dass sein 20-jähriger Begleiter ein Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana auf den Boden warf. Das Marihuana wurde beschlagnahmt und die beiden Tatverdächtigen zum Polizeirevier Leonberg gebracht. Da der 21-Jährige mutmaßlich eine unbekannte Menge an Betäubungsmitteln geschluckt hatte, wurde mit der Notfallpraxis Rücksprache gehalten. Dort wurde mitgeteilt, dass eine ärztliche Behandlung nur bei starken Ausfallerscheinungen notwendig sei. Der 21-Jährige wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Bis auf leichte Verletzungen die er sich sowie auch zwei Polizisten beim Widerstand zugezogen hatte, schien der Mann wohlauf zu sein. Bei der anschließenden erkennungsdienstlichen Behandlung auf dem Revier nahmen Polizisten immer mal wieder Marihuanageruch wahr, als sie sich mit dem 21-jährigen Tatverdächtigen unterhalten hatten. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurden der 20- und 21-Jährige auf freien Fuß gesetzt.

Weil der Stadt: 44-Jähriger in Gewahrsam genommen

Ein mutmaßlich alkoholisierter 44-jähriger Mann löste am Donnerstag gegen 23.45 Uhr in Weil der Stadt einen größeren Polizeieinsatz aus. Als in der Wohnung des Mannes seine 42-jährige Freundin ihn vermutlich bewusstlos am Boden liegen sah, alarmierte sie umgehend den Rettungsdienst. Beim Eintreffen des Notarztes wurde der Mann in einen Rettungswagen gebracht, um ihn medizinisch zu versorgen. Als der 44-Jährige wieder zu sich kam, verhielt er sich gegenüber den Rettungskräften aggressiv und wollte sich nicht helfen lassen. Stattdessen floh er mit einem Messer, dass er möglicherweise schon bei sich hatte, wieder zurück in seine Wohnung. Aufgrund dieses Geschehens verständigte der Rettungsdienst die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Leonberg und der umliegenden Reviere verlegten daraufhin zur Wohnanschrift des 44-Jährigen. Das Gebäude wurde anschließend umstellt. Nachdem die 42-Jährige im weiteren Verlauf die Wohnung über die Terrassentür verlassen hatte, wurde die Wohnung kurz darauf durch Polizeibeamte betreten. Zu diesem Zeitpunkt hielt der Mann ein geschlossenes Springmesser in der Hand. Auf Ansprache ließ er das Messer fallen, konnte fixiert und vom Notarzt untersucht werden. Bevor der Rettungsdienst ihn für weitere Untersuchungen mit polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus brachte, beschlagnahmten Beamte in der Wohnung noch weitere aufgefundene Messer und Schwerter. Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus durfte der 44-Jährige die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg verbringen.

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Telefon: 07141 18-9
E-Mail: ludwigsburg.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
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