POL-FR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Freiburg | Folgemeldung zu "Freiburg-Rieselfeld: Täterfestnahme nach mutmaßlichem Tötungsdelikt" - Aktueller Sachstand
Freiburg (ots)
Der durch die Staatsanwaltschaft wegen versuchten und vollendeten Mordes beantragte Haftbefehl anlässlich der zurückliegenden Taten vom vergangenen Sonntag, 06.09.2026 und Montag, 08.09.2026, wurde gestern Nachmittag vom zuständigen Amtsgericht erlassen und in Vollzug gesetzt. Der dringend Tatverdächtige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Die bisherigen gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Freiburg haben ergeben, dass der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit unter anderem mehrfach wegen Eigentums- und Rohheitsdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten ist. Ob es zwischen den Opfern und dem dringend Tatverdächtigen eine Vorbeziehung gab, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Entgegen derzeit bestehender öffentlicher Annahmen, insbesondere in den sozialen Medien, gibt es nach aktuellem Stand der Ermittlungen keine Hinweise auf Mittäter.
Die Kriminalpolizei Freiburg hat bereits gestern eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und arbeitet intensiv daran, die Umstände der beiden Taten aufzuklären.
ak
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Erstmeldung vom 09.09.2026, 13:07 Uhr:
Am Dienstagabend, 08.09.2026 gegen 21:20 Uhr wurde über den Polizeinotruf eine schwer verletzte Person auf einem Parkplatz in der Willy-Brandt-Allee/ Carl-von-Ossietzky-Straße im Freiburger Stadtteil Rieselfeld gemeldet.
Mehrere sofort hinzugerufene Polizeistreifen konnten vor Ort einen leblosen 74 Jahre alten Mann vorfinden. Das Opfer wies augenscheinlich Stich- und Schnittverletzungen auf und verstarb trotz bereits durchgeführter medizinischer Sofortmaßnahmen durch den Rettungsdienst noch am Tatort.
Aufgrund der vor Ort erlangten Personenbeschreibung durch Zeugen wurde im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung ein dringend Tatverdächtiger wenig später im Bereich der Berliner Allee vorläufig festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Bei den intensiven Fahndungsmaßnahmen waren unter anderem auch die Polizeihundeführerstaffel sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Auch die mutmaßliche Tatwaffe konnte unweit des Tatortes aufgefunden und sichergestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Freiburg haben die gemeinsamen Ermittlungen übernommen. Ob sich das Opfer und der mutmaßliche Täter kannten ist derzeit ebenso wie das Tatmotiv noch unklar.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen besteht zudem der dringende Verdacht, dass der Tatverdächtige auch für das versuchte Tötungsdelikt vom vergangenen Sonntag, 06.09.2026, am Freiburger Schlossbergring in Betracht kommt. Dabei habe der 30-Jährige nach derzeitigen Erkenntnissen einen erst kurz zuvor kennengelernten Mann mit einem Messer unvermittelt angegriffen und verletzt.
Der dringend Tatverdächtige soll noch im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.
Über diese Pressemitteilung hinausgehende Informationen können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht mitgeteilt werden.
Zur Klärung der weiteren Tatumstände sucht die Kriminalpolizei Freiburg weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können. Hinweise werden rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0761 882-2880 entgegengenommen.
ak
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