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Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)

Pressemitteilung: Seit über 100 Jahren an der Seite des Forsts - Der VHI gratuliert zu 100 Jahren Grüne Woche und zeigt am Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrates Hightech aus Holz

Pressemitteilung: Seit über 100 Jahren an der Seite des Forsts - Der VHI gratuliert zu 100 Jahren Grüne Woche und zeigt am Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrates Hightech aus Holz
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Seit über 100 Jahren an der Seite des Forsts

Der VHI gratuliert zu 100 Jahren Grüne Woche und zeigt am Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrates Hightech aus Holz

Tradition und Innovation prägen die Grüne Woche ebenso wie die Verbandsgeschichte des VHI: Die Gründung des Verbandes geht auf das Jahr 1920 in Berlin zurück, sie begann mit der Sperrholzbranche und entwickelte sich mit der industriellen Entwicklung weiterer Holzwerkstoffe fort: Spanplatte, Faserplatte und OSB-Platte folgten, ebenso die Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen, jüngstes Mitglied sind die Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe.

Der VHI freut sich, diese Produkte auf dem Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) auf der Jubiläums-Grünen-Woche zeigen zu können:

Auch in diesem Jahr unterstützt der VHI den DFWR mit einer Kletterwand und zeigt damit auch ganz praktisch, dass die Holzwerkstoffindustrie an der Seite des Forstes steht: Für den Bau der Kletterwand wurden verschiedene Sortimente der Hersteller von Holzwerkstoffen wie Span-, Faser-, OSB-Platten, Sperrholz und WPC verwendet. Dabei ist jedes Holz stofflich verwertbar, auf die Herausforderungen des Waldumbaus und der damit verbundenen Änderung der Holzsortimente ist die Holzwerkstoffindustrie vorbereitet.

Waldbewirtschaftung und Klimaschutz zusammendenken

Der DFWR und der VHI stehen dafür, dass Waldbewirtschaftung, Holznutzung, Klima- und Artenschutz nicht als Gegensätze gesehen werden, sondern einander bedingen und zusammengedacht werden müssen:

„Unser Wald erfüllt viele Aufgaben zugleich. Er schützt Klima, Boden und Wasser, bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Arten, dient der nachhaltigen Rohstoffgewinnung, ist Arbeitsplatz und zugleich ein unverzichtbarer Ort der Erholung. Nur wenn wir diese Waldfunktionen gemeinsam denken und verantwortungsvoll weiterentwickeln, bleibt der Wald auch für kommende Generationen zukunftsfähig. Ein gesunder, leistungsfähiger Wald ist die Grundlage für Klimaschutz, Wohlstand im Ländlichen Raum und Lebensqualität.“, so der Präsident des DFWR Christian Haase.

Der Kohlenstoffspeicher Holz ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Speicherung erfolgt nicht nur im Wald, der Speichereffekt wird durch die Nutzung in Holzprodukten im Baubereich oder auch in Möbeln verlängert und über die Kaskadennutzung (Mehrfachnutzung / Recycling) maximiert:

„Die Holzwerkstoffindustrie ist durch ihre hohe Flexibilität bei der Nutzung unterschiedlichster Hölzer in der Lage, den Prozess des Waldumbaus in neue klimaresiliente Wälder zu unterstützen und zu fördern. Denn die Holzwerkstoffindustrie kann sowohl Nadelholz als auch Laubholz wie auch neue Baumarten ohne Qualitätsverlust einsetzen. Die Verwendung von Holz aus Kalamitäts- und Schadensereignissen stellt ebenfalls kein Problem dar. Wir sind die Stütze des Waldumbaus und befürworten eine aktive nachhaltige, moderne Waldbewirtschaftung“, erklärt VHI-Präsident Dr. Jan Bergmann.

Erfolgreicher Klimaschutz gelingt nur mit starken regionalen Wertschöpfungsketten

Das Cluster Forst und Holz steht in besonderem Maße für Perspektiven und Lebensqualität im ländlichen Raum. Forst- und Holzwirtschaft sind traditionell von regionalen Wertschöpfungsketten geprägt, die es zu stärken gilt, damit der Klimaschutz gelingt.

„Die Holzwerkstoffindustrie steht als verlässlicher Partner bereit. Wir bieten Perspektiven durch Arbeitsplätze und sind mit unseren Produkten Stütze im Kampf gegen den Klimawandel und Ermöglicher der Bauwende. Dafür braucht es eine planbare regionale Holzversorgung.“, führt VHI-Präsident Dr. Bergmann aus.

DFWR-Präsident Haase betont: „Der Wald und seine Bewirtschafter stehen vor großen Aufgaben. Nur wenn wir gemeinsam als Gesellschaft anpacken, können wir auch künftig von den Leistungen des Waldes profitieren. Der Branchenstand auf der Grünen Woche steht sinnbildlich dafür. Er wurde in Kooperation mit den vielfältigen Partnern des DFWR konzipiert und soll im Rahmen der Grünen Woche den Austausch mit den Besuchern zu aktuellen Waldthemen ermöglichen.“

Zum Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie e.V. (VHI):

Der VHI vertritt als Branchenverband national und europäisch die fachlichen, wirtschaftlichen und technischen Interessen der Hersteller von Span-, Faser- und OSB-Platten, Naturfaser-Verbundwerkstoffen (WPC) sowie von Sperrholz und Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen. Zum VHI gehören darüber hinaus die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe, die Gütegemeinschaft Innentüren und der Förderverein Holzwerkstoff- und Holzleimforschung.

Die Holzwerkstoffindustrie steht mit ihrer Produktvielfalt für einen verantwortungsvollen, effizienten und nachhaltigen Umgang mit dem Rohstoff Holz. Die Mitgliedsunternehmen verarbeiten einen nachwachsenden Rohstoff: Hauptressource sind Sägenebenprodukte (Sägespäne) und Altholz, so wird der wertvolle Rohstoff Holz materialeffizient genutzt und durch Recycling der Kohlenstoffspeicher verlängert. Als Marktführer in Europa erwirtschaftete die deutsche Holzwerkstoffindustrie im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro.

Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)
Schumannstr. 9 | 10117 Berlin
Telefon: (030) 28 09 12 50
Telefax: (030) 28 09 12 56
E-Mail:  info@vhi.de

Vereinsregister: Amtsgericht Charlottenburg VR36496B