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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Kaupa: Drogenkonsum darf nicht legalisiert werden

Berlin (ots)

Zu den jüngsten Äußerungen eines Mitglieds der
Drogen- und Suchtkommission der Bundesregierung erklärt die
Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerlinde Kaupa MdB:
Den Äußerungen von Gundula Barsch, Mitglied der Drogen und
Suchkommission der Bundesregierung, wonach "ein geordneter und
selbstkontrollierter Drogenkonsum möglich ist" und wonach der
Drogenkonsum in die "Lebenswirklichkeit der Menschen integrierbar und
mit Wertemustern der Gesellschaft vereinbar sein kann", muss
schärfstens widersprochen werden.
Wenn wir solchen Überlegungen zur Drogenprävention freien Raum
lassen, verlieren wir das oberste Ziel, eine suchtfreie Gesellschaft
zu erreichen, und geben der Legalisierung von Drogen den Weg frei.
Das wäre ein verheerendes Signal für die Prävention. Geeignete
Handlungsmuster und Präventionsmaßnahmen können jedoch nur dann
sinnvoll entwickelt werden, wenn wir der Drogenabstinenz Vorrang
geben.
Eine Legalisierung von Drogen wird es mit der CDU/CSU nicht geben.
Drogenpolitik gehört zur Gesundheitspolitik und zielt auf
Gesunderhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit - also Heilung
der Drogenabhängigkeit ab. Wer nun propagiert, dass Drogenkonsum
gestaltbar und in die Lebenswirklichkeit der Menschen integrierbar
ist, gibt den Drogenabhängigen als heilbaren Patienten auf und
verharmlost den Drogenkonsum in verhängnisvoller Weise.
Wenn dies das Ziel der Bundesregierung ist, verstößt sie gegen die
gesellschaftliche Werteordnung der Gesunderhaltung der Menschen.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
E -Mail: fraktion@cducsu.de

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