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CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Weiß: Gewerkschaftsvorsitzende sind unglaubwürdig

Berlin (ots)

Zu den Wahlaufrufen der Vorsitzenden der IG Metall
und der Gewerkschaft verdi, Klaus Zwickel und Frank Bsirske, erklärt
der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerald Weiß MdB:
Die plumpen Wahlaufrufe der IG Metall und der Gewerkschaft verdi
zugunsten von Rot-Grün stellen einen Verrat an Arbeitnehmerinteressen
dar, und die teure Kampagne der Gewerkschaft grenzt an eine
Veruntreuung von Gewerkschaftsbeiträgen. Beiträge übrigens, die auch
von vielen Mitgliedern und Anhängern der Union aufgebracht werden.
Dass Herr Bsirske ausgerechnet die Steuerpolitik gegen die Union
ins Feld führt, zeigt, wie wenig sein Wahlaufruf ernst zu nehmen ist.
Denn die von ihm favorisierte rot-grüne Bundesregierung hat zu
verantworten, dass große Kapitalgesellschaften gar nicht mehr zum
Steueraufkommen beitragen, sondern Geld vom Staat zurückbekommen -
während die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter munter
Lohnsteuer zahlen dürfen!
Lachhaft auch, dass IG-Metall-Chef Zwickel gerade mit dem Vorwurf
vor der Union warnt, sie wolle den Kündigungsschutz aufweichen - wo
doch die Sozialdemokraten den Kündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer, die älter als 48 Jahre sind, faktisch abschaffen
wollen! Denn nichts anderes bedeutet die von Bundeskanzler Schröder
angekündigte Umsetzung der Hartz-Vorschläge, die auch eine massive
Ausweitung befristeter Arbeitsverträge vorsehen. Letztlich könnten
durch die geplante Neuregelung Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab
48 Jahren de facto beliebig lange durch befristete Arbeitsverträge
beschäftigt werden - und verlören dadurch jeden Kündigungsschutz.
Die IG Metall ignoriert das in ihrem Wahlaufruf wider besseres
Wissen. Denn in einem Hintergrundpapier zu den Hartz-Vorschlägen
bemerkt dieselbe Gewerkschaft über die neue, von Schröder
unterstützte Befristungsregelung: "Sie würde einer vollständigen
Aufweichung des Kündigungsschutzes Tür und Tor öffnen." Wer - wie die
IG Metall - in einem Papier, das für einen kleinen Kreis bestimmt
ist, diesen SPD-Plan in Bausch und Bogen verurteilt, ihn in einem
öffentlichkeitswirksamen Wahlaufruf aber gänzlich verschweigt, hat
seine Glaubwürdigkeit als unabhängiger Sachwalter der Interessen der
Beschäftigten verspielt.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
E -Mail: fraktion@cducsu.de

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