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ZDF sendet zum 1. Mai "lange Nacht der Arbeit"

Mainz (ots) - Mit fünf ZDF.reportagen aus der Arbeitswelt trägt das ZDF am Sonntag, 1. Mai 2011, von 1.55 Uhr an, dem Thema "Tag der Arbeit" Rechnung.

Zu Beginn der "langen Nacht" um 1.55 Uhr steht Rita Knobel-Ulrichs Film "Liebe auf Achse" noch einmal auf dem Programm. Die Autorin begleitet Menschen, die aus beruflichen Gründen in so genannten "Distanzbeziehungen" leben: Sie pendeln in der Woche zu oft weit entfernt liegenden Arbeitsstellen und sehen ihre Partner und Kinder nur am Wochenende. Wie kommen diese Familien mit ihrer Lebenssituation klar?

In der sich um 2.25 Uhr anschließenden Reportage "Hart, härter, Hartz!" vom Februar 2010 zieht Annette Hoth eine Bilanz nach fünf Jahren Hartz-Reform. Sie begleitet Arbeitslose und Fallmanager, trifft Menschen am Existenzminimum und Mitarbeiter der Jobcenter am Belastungsmaximum.

Mit Inkrafttreten der Arbeitnehmerfreizügigkeit am 1. Mai 2011 wird sich die Situation vieler ausländischer Arbeitnehmer in Deutschland verändern. Um polnische Arbeitskräfte in Deutschland geht es um 2.55 Uhr in "Service Ost - putzen, bohren, pflegen" von Enrico Demurray. In seinem Film berichtete der Autor im Dezember 2010 über Arbeiter und Pflegekräfte, die für viele unverzichtbar geworden sind.

Das Thema Altersarmut steht im Mittelpunkt von Annette Uhlenhuts Reportage "Heiter weiter!" (3.30 Uhr) aus dem Jahr 2007. Im wohlverdienten Ruhestand den Lebensabend zu genießen, ist für viele Senioren nicht mehr möglich. Eine wachsende Zahl von Ruheständlern ist auf Nebenjobs angewiesen, um über die Runden zu kommen, weil ihre Rente nicht ausreicht.

Ebenfalls von Annette Uhlenhut stammt der Film "Feierabend - nein, danke!", der von 4.00 Uhr an "Die lange Nacht der Arbeit" im ZDF-Programm beschließt. Immer mehr Menschen in Deutschland üben mehrere Jobs aus, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen: Knapp zwei Millionen haben neben ihrer regulären Arbeit noch einen zweiten oder sogar dritten Job oder arbeiten selbstständig nach Feierabend. Die Autorin zeigt den Alltag von Multijobbern, die, statt zu jammern, ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen.

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