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Krankenstand 2025 in Sachsen-Anhalt bundesweit am höchsten

Krankenstand 2025 in Sachsen-Anhalt bundesweit am höchsten
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Der Krankenstand in Sachsen-Anhalt ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, liegt aber bundesweit am höchsten. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 23,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach etwas weniger Arbeitsausfall als im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sie verursachen 3,9 Prozent weniger Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Die Fehltage stiegen hier um 8,2 Prozent. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Sachsen-Anhalt auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Sachsen-Anhalt

Krankenstand 2025 in Sachsen-Anhalt bundesweit am höchsten

  • Beschäftigte im Durchschnitt an 23,2 Tagen krankgeschrieben
  • Auffälliges Plus von 8,2 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
  • DAK-Landeschef Steffen Meyrich fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Krankenstand in Sachsen-Anhalt ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, liegt aber bundesweit am höchsten. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 23,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach etwas weniger Arbeitsausfall als im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sie verursachen 3,9 Prozent weniger Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Die Fehltage stiegen hier um 8,2 Prozent. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Sachsen-Anhalt auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Sachsen-Anhalt waren im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Probleme mit rund 462 Fehltagen je 100 erwerbstätigen Versicherte nach knapp 481 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie lagen mit 443 Fehltagen je 100 Erwerbstätigen unter Vorjahresniveau. Es folgten psychische Erkrankungen, die mit rund 384 Tagen je 100 erwerbstätigen Versicherten im Vergleich zu 2024 um 8,2 Prozent deutlich ansteigen. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Sachsen-Anhalt 2025 für 23,2 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Steffen Meyrich Ergebnisse.

Krankenstand in Sachsen-Anhalt im Bundesvergleich am höchsten

Die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sind deutlich über dem Bundesniveau. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Sachsen-Anhalt liegt mit 23,2 Fehltagen 19 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Hinter Sachsen-Anhalt liegen Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Große Chancen sieht Steffen Meyrich im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Meyrich. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“

Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von mehr als 48.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Sachsen-Anhalt aus.

Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm.

Freundliche Grüße

Ann-Kathrin Wucherpfennig
DAK-Gesundheit

Unternehmenskommunikation/Public Relations
Pressesprecherin Sachsen-Anhalt
Ellernstr. 40, 30175 Hannover
Tel.: 0511 897499-1161
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