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Beschäftigte in Baden-Württemberg im Durchschnitt an 16,6 Tagen krankgeschrieben

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Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 16,6 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach etwas weniger Arbeitsausfall als im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie verursachen 5,5 Prozent weniger Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen für Krankmeldungen waren psychische Erkrankungen (plus 3,6 Prozent) auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen (minus 3,9 Prozent) auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand im Südwesten auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte interdisziplinäre Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg

Beschäftigte in Baden-Württemberg im Durchschnitt an 16,6 Tagen krankgeschrieben

  • Im Vorjahresvergleich geht der Krankenstand 2025 mit 4,5 Prozent leicht zurück
  • Leichtes Plus von 3,6 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
  • DAK-Landeschef Euerle fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 16,6 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach etwas weniger Arbeitsausfall als im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie verursachen 5,5 Prozent weniger Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen für Krankmeldungen waren psychische Erkrankungen (plus 3,6 Prozent) auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen (minus 3,9 Prozent) auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand im Südwesten auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte interdisziplinäre Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Baden-Württemberg waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit 336 Fehltagen je 100 Versicherte nach 355 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen psychische Erkrankungen wie Depressionen. Sie lagen mit 296 Fehltagen je 100 Versicherte leicht über Vorjahresniveau. Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 273 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 leicht zurück gingen.

„Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Baden-Württemberg 2025 für 16,6 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte interdisziplinäre Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Das gelingt nur, wenn Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen an einem Strang ziehen“, kommentiert DAK-Landeschef Siegfried Euerle die Ergebnisse.

Baden-Württemberg mit niedrigstem Krankenstand bundesweit

Die Fehlzeiten in Baden-Württemberg liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Durchschnitt auf 16,6 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Damit weist Baden-Württemberg bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 23,2 Tagen sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit jeweils 22,9 Fehltagen pro Kopf.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Große Chancen sieht Siegfried Euerle im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Euerle. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“

Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 263.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Baden-Württemberg aus.

Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm

Freundliche Grüße

Daniel Caroppo

DAK-Gesundheit
Stabsbereich Unternehmenskommunikation 

Pressesprecher Baden-Württemberg

Tübinger Straße 7, 70178 Stuttgart

Mobil: 0172 4200413

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